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Deutschland

„Wiederaufbau und Erholung müssen gleichzeitig erfolgen“

wochentlich.deBy wochentlich.de12 Juni 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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„Wiederaufbau und Erholung müssen gleichzeitig erfolgen“
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Die Friedens- und Konfliktforscherin Solveig Richter von der Universität Leipzig ist Expertin für Friedensprozesse und Wiederaufbau in Nachkriegsländern. Sie wurde von der Bundesregierung in die Plattform „Ukraine Recovery“ berufen. Im Vorfeld der Wiederaufbaukonferenz in Berlin spricht sie über die Herausforderungen in der Ukraine, Erfahrungen in anderen Regionen und die erforderliche vielfältige Unterstützung.

Herr Professor Richter, welche Bedeutung hat das Thema Wiederaufbau und Erholung, solange in der Ukraine noch immer Krieg herrscht?
Die größte Herausforderung ist tatsächlich, dass die Ukraine weiterhin von Russland angegriffen wird. Deshalb liegt der Fokus derzeit eher auf Waffenlieferungen als auf konkreten Wiederaufbaumaßnahmen. Wiederaufbau und Wiederaufbau müssen aber parallel stattfinden. Die Ukraine braucht zum Beispiel Unterstützung beim Erhalt ihrer Infrastruktur. Außerdem müssen jetzt Maßnahmen ergriffen werden, um Institutionen aufzubauen, die die Entwicklungsmaßnahmen steuern können. Und nicht zuletzt müssen wir uns ansehen, welche Auswirkungen der Krieg auf die Menschen in der Ukraine hat. Einige zivilgesellschaftliche Strukturen sind zerstört.

Was beinhalten Wiederaufbau und Erholung über den Wiederaufbau zerstörter Häuser und Infrastruktur hinaus?
Ein Beispiel sind demokratische Reformprozesse, die angesichts der Tatsache, dass die Ukraine eine EU-Mitgliedschaft anstrebt, wichtig sein werden. Wenn man an Schulen denkt, bedeutet Wiederaufbau nicht nur die Reparatur von Gebäuden, sondern auch Wiedereingliederungsprogramme für Lehrer und die Überarbeitung von Lehrplänen. Vor allem aber müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass es sich um eine traumatisierte Gesellschaft handelt. Die Menschen brauchen Anlaufstellen und Programme, um mit dem Konflikt und seinen Folgen umzugehen. Später wird es sicherlich auch notwendig sein, Integrationsprogramme für Soldaten aufzulegen.

Sie haben in verschiedenen anderen Ländern und Regionen, etwa auf dem Westbalkan oder in Kolumbien, zum Wiederaufbau und zur Erholung geforscht. Gibt es hier erkennbare Muster oder Erfahrungen, die der Ukraine helfen können?
Eine Aufgabe besteht darin, die hohe finanzielle Unterstützung demokratisch zu kontrollieren, um Korruption vorzubeugen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Koordination zwischen den Gebern – von den einzelnen Ländern bis hin zu Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen. Das größte Risiko ist, dass jeder seinen eigenen Weg geht und manche Projekte doppelt und andere gar nicht gefördert werden. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen zudem, dass manche der geförderten Projekte nicht ausreichend in der Gesellschaft verankert sind. Daher sollten die finanziellen Mittel idealerweise lokal und unbürokratisch verteilt werden.

Wie kann die Wiederaufbauhilfe gut koordiniert werden?
Eine Möglichkeit besteht darin, Fonds aufzulegen, in die die verschiedenen Geber einzahlen. Wichtig ist auch, dass es in der Ukraine Institutionen gibt, die die Prozesse steuern und koordinieren, ähnlich wie die deutsche Entwicklungsbank KfW. Auch solche Institutionen müssen allerdings sorgfältig überwacht werden.

Darüber hinaus sollten die Maßnahmen auf lokaler Ebene bis zu einem gewissen Grad dezentralisiert werden. Hier könnte man nutzen Städtepartnerschaften Partnerschaften zum Beispiel, weil die Beteiligten die Region gut kennen und besser wissen, wo der Bedarf liegt.

Im Moment geht es vor allem darum, mehr Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren. Wie wichtig ist neben staatlicher Hilfe der private Sektor?
Sehr wichtig. Privaten Unternehmen und Stiftungen kommt beim langfristigen Wiederaufbau der Ukraine eine Schlüsselrolle zu. Und damit sind nicht nur Großkonzerne gemeint. Gerade die Zusammenarbeit kleiner und mittelständischer Unternehmen wird wichtig sein, um eine dezentrale Wirtschaftsentwicklung zu fördern.

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