
Die große Kluft zwischen den Realitystars und den Spitzenverdienern erklärt Ramón Wagner im Interview ebenfalls. „Die höchsten Gagen legt man natürlich in der Regel für die Leute hin, bei denen man weiß, dass sie nicht unbedingt mitmachen würden. Man kann ja nicht nur Reality-Leute besetzen. Man braucht auch Leute, die in der breiten Masse bekannt sind, bei denen man sagt: ‚Oh, okay. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.'“ Das treffe auf die meisten Realitystars nicht zu.
„Ich muss auch sagen, die Gehälter im Reality-TV haben sich sehr verändert“, fügt Ramón Wagner außerdem hinzu. Das Dschungelcamp sei seiner Erfahrung nach das Format, das am meisten Gage bezahlt. „Ich würde sagen, bei ‚Promi Big Brother‘ verdient man noch ganz gutes Geld, und bei ‚Promis unter Palmen‘ auch. Und danach wird es schon dünn.“ Deswegen seien Realityshows inzwischen mehr eine Plattform, die genutzt werde, um die Social-Media-Reichweite zu erhöhen und anschließend Kooperationen zu bekommen.













