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Wie eine russische Aktivistin von München aus für Freiheit kämpft

wochentlich.deBy wochentlich.de17 März 2024Keine Kommentare4 Mins Read
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Wie eine russische Aktivistin von München aus für Freiheit kämpft
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Ein Schicksal, das die Zerrissenheit einer Nation verkörpert: Natalia Korotkova kämpft aus dem deutschen Exil für die Freiheit ihrer Heimat Russland.

Sie wirkt zart. Beinahe zerbrechlich. Ihre tiefblauen Augen jedoch strahlen Stärke aus. Und Entschlossenheit. Sie wird nicht aufgeben im Kampf für ein freies Russland. Niemals.

Im Jahr 2009 flüchtet die damals 21-jährige Natalia Korotkova ins deutsche Exil. Perspektivlosigkeit und die zunehmende politische Radikalisierung in ihrem Geburtsland Russland bringen die junge Frau dazu, alles hinter sich zu lassen – Familie, Freunde, Heimat. Sie baut sich ein neues Leben auf, studiert Sprach- und Textwissenschaften und nimmt später einen Job in einer Marketingfirma an. Während sie ihren Traum von Freiheit lebt, fällt Russland im Jahr 2022 in die Ukraine ein – und Korotkovas heile Welt wird jäh aus den Angeln gehoben.

t-online hat die heute 35-Jährige getroffen und mit ihr über ein Leben zwischen Heimatlosigkeit, Angst und Hoffnung gesprochen.

t-online: Zwei Jahre ist es her, seit Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet hat. Sie waren zu diesem Zeitpunkt in München. Wie haben Sie davon erfahren?

Natalia Korotkova: Am Abend vor Kriegsbeginn bin ich schon mit einem unguten Gefühl ins Bett gegangen. Als ich dann in der Früh aufgewacht bin, ich glaube, es war 6 Uhr, habe ich auf mein Handy geschaut und gesehen, dass mir eine Freundin aus Kiew geschrieben hat: „Natalia, es ist Krieg.“ Als ich dann die Nachrichten- und Telegramm-Kanäle aufgemacht habe, habe ich sofort all diese schlimmen Bilder gesehen. Es war, als wäre ich in einen Abgrund gestürzt.

Wie geht man mit einer solchen Nachricht um?

Zunächst war ich unfassbar schockiert. Fassungslos. Dann kam allerdings direkt der Gedanke: ‚Was kann ich tun?‘ Also habe ich begonnen, humanitäre Hilfe zu leisten und Geld zu spenden. Der nächste Schritt war, Demonstrationen gegen den Krieg und gegen Putin ins Leben zu rufen. Öffentlich Haltung zu zeigen. Darum haben wir 2022 den Verein Free Russians gegründet. Wir haben offiziell 16 Mitglieder und rund 60 Unterstützer. Eigentlich sind wir viele, viele mehr, jedoch trauen sich einige Russen nicht, offiziell bei uns einzutreten.

Ihr Engagement ist nicht ungefährlich. Mit welchen Konsequenzen leben Sie und was bedeutet das für Ihre Zukunft?

Natürlich bedeutet unser Aktivismus eine gewisse Gefahr. Selbst hier in Deutschland fühle ich mich nicht sicher vor den russischen Behörden. Aber das ändert nichts daran, dass wir trotzdem immer weitermachen werden. Anders können wir nicht. Vor einigen Monaten war die Lage viel schlimmer, als die russischen Konsulate noch geöffnet hatten. Wir wurden bespitzelt, bei Demos beobachtet. Seit das Konsulat in München nicht mehr besetzt ist, ist es etwas besser geworden. Trotzdem müssen wir weiter auf der Hut sein.

Könnten Sie derzeit nach Russland zurückkehren?

Nein, das ist definitiv nicht möglich. Eine Einreise wäre für uns Aktivisten viel zu gefährlich. Weiterhin häufen sich Fälle von Ermordungen, Verhaftungen und Folterungen im Gefängnis. Deswegen können wir nicht zurück. Besonders schlimm daran ist, dass wir dadurch nicht bei unseren Familien sein können. Meine Mutter zum Beispiel ist sehr krank. Sie kann nicht ausreisen, ich kann aber auch nicht zu ihr. Das ist unfassbar schmerzhaft.

Was bekommen Sie von Ihrer Verwandtschaft in Russland mit? Wie ist die Stimmung im Land?

Es gibt inzwischen viele, die der russischen Propaganda keinen Glauben mehr schenken. Trotzdem ist es quasi unmöglich, sich dagegen auszusprechen. Und deswegen schweigt die Masse der Bevölkerung weiter. Nun stehen die Wahlen an – wobei man diese überhaupt nicht als solche bezeichnen kann – wir wissen alle, wer ‚gewinnen‘ wird. Und das, obwohl sogar die verfälschten Umfragen der russischen Medien sagen, dass die Anti-Kriegs-Stimmung im Land wächst. Wir stehen dauerhaft in Kontakt mit unseren Freunden und anderen Aktivisten vor Ort. Und so kann man sich zumindest ungefähr ein Bild davon machen, was im Land passiert.

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