
Alternative zum Sommerurlaub
Reisetrend: Der Pfingsturlaub ist im Kommen
24.01.2026 – 11:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Pfingstzeit entwickelt sich zu einer beliebten Alternative für Urlauber, die der sommerlichen Hochsaison entfliehen möchten. Diese Ziele sind besonders beliebt.
Einer Auswertung des Ferienhausportals FeWo-direkt zufolge wird die Zeit um Pfingsten bei Reisenden immer beliebter. Demnach gehören Aufenthalte rund um den Pfingstsamstag 2026 (23. Mai) zu den begehrtesten Reisezeiträumen – sogar gefragter als die Osterferien. Nur die klassische Hochsaison im Sommer ist noch beliebter.
Dass viele ihren Sommerurlaub bereits im Januar oder Februar buchen, gehöre längst zur gängigen Praxis, wie Susanne Dopp, Sprecherin von FeWo-direkt, erklärt. „Urlaube über Feiertage werden jedoch meist mit kürzerem Vorlauf gebucht. Pfingsten bildet hier eine Ausnahme. Wir rechnen damit, dass bis Ende Januar rund 50 Prozent der Pfingstbuchungen vorliegen.“
Ein Indiz dafür: Die Nachfrage nach Ferienhäusern für Pfingsten ist im Vergleich zu anderen Feiertagen auffällig hoch. Besonders beliebt sind Reiseziele in Südeuropa. Zu den meistgesuchten Zielen gehören derzeit:
Ein Blick auf die Suchdaten zeigt: Die Mehrheit der Reisenden plant Aufenthalte von sieben bis vierzehn Tagen. Kurztrips von ein bis drei Nächten spielen mit etwa 15 Prozent der Anfragen eine untergeordnete Rolle.
Auch Flüge sind über Pfingsten noch vergleichsweise günstig. Ein Direktflug von Berlin nach Pisa (Hinflug am 21. , Rückflug am 28. Mai) kostet weniger als 100 Euro. Von Nürnberg nach Palma de Mallorca bezahlt man knapp 120 Euro, wenn man am 21. hin- und am 27. zurückfliegt. Noch günstiger ist ein Direktflug aus Baden-Baden im selben Zeitraum, für den Fluggäste nur 90 Euro bezahlen.
Wer keine schulpflichtigen Kinder hat – oder in einem Bundesland mit langen Pfingstferien lebt –, nutzt die Feiertage gern als Sommerersatz. „Es sind insgesamt weniger Menschen unterwegs, im Süden Europas sind die Temperaturen bereits sommerlich und viele Unterkünfte liegen preislich noch unter dem Hochsaison-Niveau“, erklärt Susanne Dopp.
Dennoch gilt: Wer jetzt noch ein Ferienhaus sucht, sollte nicht zögern. Die Buchungslage sei bereits angespannt und jede Woche sinke die Verfügbarkeit, so Dopp.



