„Das ist ein Rückschlag“
Schwere Verletzung: Schock für deutsche Olympia-Hoffnung
Aktualisiert am 26.09.2025 – 10:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Training in der Schweiz gibt es einen Schreckmoment für Ramona Hofmeister – möglicherweise mit dramatischen Folgen für ihr großes Ziel.
Der deutschen Top-Snowboarderin Ramona Hofmeister droht das Saison- und damit Olympia-Aus. Die Oberbayerin erlitt bei einem Trainingssturz in Zermatt (Schweiz) eine Sprunggelenkfraktur. „Ja, das ist ein Rückschlag, aber ich habe die Umstände akzeptiert“, sagte sie laut einer Mitteilung von Snowboard Germany.
Eine konkrete Prognose wurde nicht kommuniziert. Bundestrainer Paul Marks sagte: „Wie es weitergeht, werden wir erst sagen können, wenn die Verletzung abgeheilt ist. Ob das dann bedeutet, dass sie diese Saison wieder starten kann, werden wir sehen.“
Hofmeister war im deutschen Snowboard-Team die größte Hoffnungsträgerin auf eine Medaille bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Sie hatte von 2020 bis 2024 viermal nacheinander den Gesamtweltcup gewonnen und war im vorigen Winter Zweite geworden.
„Prio eins ist jetzt gesund werden, der Fokus liegt auf der Heilung und auf den Körper zu hören“, teilte Hofmeister mit. Bitter: Möglicherweise entgeht ihr nun die Chance, doch noch ein Olympia-Happy-End zu feiern. Sie hatte zwar bereits bei den Spielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang die Bronzemedaille gewonnen. Vier Jahre später in Peking aber war sie als Topfavoritin schon früh im Viertelfinale ausgeschieden und enttäuschende Fünfte geworden.
Die Winterspiele in Norditalien stehen vom 6. bis 22. Februar auf dem Programm, schon am 8. Februar sind die Parallel-Wettkämpfe dran. Die Weltcup-Saison beginnt für die Alpin-Snowboarder Anfang Dezember in China. Hofmeister konnte in ihrer Karriere bisher 26 Einzelsiege einfahren.
