Kris Wu vergewaltigte drei Frauen: 13 Jahre China-Knast für K-Pop-Star | Unterhaltung

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Tiefer Fall eines Idols …

Der K-Pop-Star Kris Wu (32) ist von einem Gericht in China zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der Kanadier soll drei – teils zum Tatzeitpunkt minderjährige – Frauen vergewaltigt haben. Er habe sie zuvor mit Alkohol abgefüllt.

„Wu hat drei betrunkene Frauen in seinem Haus ausgenutzt“, heißt es laut „ Guardian“ auf dem offiziellen WeChat-Account des Gerichts. Stattgefunden hätten die drei Taten zwischen November und Dezember 2020.

Das ehemalige Mitglied der K-Pop-Band EXO wurde in Südkorea zum Megastar. Nachdem er die Band verlassen hatte, startete Wu 2014 in dem Land durch, in dem er geboren wurde: China. Er schauspielerte, modelte, sang und war schnell eine der berühmtesten Persönlichkeiten des Landes.

Die K-Pop-Band Exo bei einem Auftritt in Seoul

Foto: picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY

Doch der Erfolg nahm ein jähes Ende, als eine der Frauen die Tat im Internet öffentlich machte – die 19-jährige Studentin Du Meizhu.

Sie erzählte, dass sie erst 17 Jahre alt war, als sie Kris Wu kennengelernt hatte. Er habe sie zu einer Party bei sich zu Hause eingeladen, wo sie gezwungen wurde, Alkohol zu trinken, und am nächsten Tag in seinem Bett erwachte.

Nachdem sie dieses Erlebnis öffentlich gemacht hatte, meldeten sich über 20 Frauen mit ähnlichen Vorwürfen gegen den Sänger. Viele meldeten sich bei Du Meizhu, die selbst eine Beauty-Influencerin ist.

Kris Wu ist auch unter dem Namen Wu Yifan bekannt – hier bei einer Veranstaltung in Peking

Kris Wu ist auch unter dem Namen Wu Yifan bekannt – hier bei einer Veranstaltung in Peking

Foto: -/AFP

Du Meizhu behauptete weiter, Kris Wu wende verschiedene Methoden an, um junge Frauen, angeblich viele Minderjährige, zum Sex zu überreden. Er verspreche ihnen demnach, dass sie in einem seiner Musikvideos mitspielen dürfen oder sie eine TV-Rolle neben ihm bekommen würden.

► Das Gericht befand Wu auch für schuldig, 2018 eine Menschenmenge zu sexueller Promiskuität – also zum häufigen Wechseln von Geschlechtspartnern – angestiftet zu haben.

► Außerdem wurde Wu zu diversen Steuervergehen verurteilt und muss insgesamt 600 Mio. Yuan (circa 81 Mio. Euro) an die chinesische Steuerbehörde zahlen!

Wu habe von 2019 bis 2020 95 Mio. Yuan (12 Mio. Euro) an Steuern hinterzogen, indem er persönliche Einkünfte versteckte, und 84 Mio. Yuan (11,29 Mio. Euro) an Steuern zu wenig gezahlt, so die Behörden.

Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung war Wu Botschafter für 15 Marken, darunter Bulgari, Lancôme, Louis Vuitton und Porsche, die alle sofort die Zusammenarbeit mit ihm beendeten.

Das Gericht teilte mit, dass Wu in sein Heimatland Kanada abgeschoben werde. Grund zur Freude für den Verurteilten? Wohl kaum! Anwälte in China hätten darauf hingewiesen, dass solche Abschiebungen in der Regel erst NACH Vollstreckung der Strafe erfolgen.

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