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Nummer eins im Tor – Polzin hat sich entschieden
Aktualisiert am 22.08.2025 – 19:32 UhrLesedauer: 32 Min.
Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.
Cheftrainer Merlin Polzin hat die letzte Personalie vor dem Bundesliga-Start des Hamburger SV geklärt. Das Duell um den Platz im Tor hat ein Aufstiegsheld für sich entschieden: Und so geht der HSV mit Torwart Daniel Heuer Fernandes als Nummer eins in seine erste Saison in der Fußball-Bundesliga seit sieben Jahren. Zwei Tage vor dem Auftakt am Sonntag mit dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach teilte Cheftrainer Merlin Polzin seine Entscheidung dem 32 Jahre alten Aufstiegshelden und seinem Herausforderer Daniel Peretz (25) mit.
Der Trainer erklärt: „Er gibt uns eine große Sicherheit und hat extrem viel Erfahrung im Verein.“ Zugleich lobte er die Bayern-Leihgabe Peretz für seine sportlichen Leistungen und seine menschlichen Qualitäten. „Er ist Teil der Leadership-Group“, sagte der 34-jährige Polzin.
Heuer Fernandes hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg des HSV. In der vergangenen Saison absolvierte er 31 Zweitliga-Spiele. Zuletzt stand er am vergangenen Samstag beim mühevollen Sieg beim Oberligisten FK Pirmasens im DFB-Pokal im Tor. Peretz war erst im Sommer von Bayern München ausgeliehen worden und soll den Konkurrenzkampf mit Heuer Fernandes auch weiter anheizen.
Sebastian Schonlau ist nach vier Jahren beim HSV zu den Vancouver Whitecaps in die MLS gewechselt. In der „Bild“ sprach der Innenverteidiger erstmals über seinen Transfer: „Er fällt schwer, weil ich in Hamburg ganz viel erlebt habe und richtig viele Leute in mein Herz geschlossen habe. Aber – so wie sich die Dinge nach dem Aufstieg entwickelt haben, ist es gut, etwas Neues zu machen“, sagte Schonlau. Es sei ein „guter Zeitpunkt für den Abschied“.
Der 31-Jährige hatte zuvor seinen Stammplatz verloren. Beim Pokalspiel des HSV in Pirmasens am vergangenen Wochenende stand er nicht im Kader. Der Verein bot ihm sogar eine Vertragsauflösung an.
Trotzdem überwiegen für Sebastian Schonlau die schönen Erinnerungen an seine Jahre bei den „Rothosen“: „Ich hatte eine wunderschöne Zeit beim HSV. Das große Ziel war immer der Aufstieg.“
Der HSV ist wieder Erstligist – und ein Filmteam hat den Aufstieg der Hamburger über 18 Monate eng begleitet. Das Ergebnis ist die Doku „Always Hamburg – Hoffnung. Schmerz. Verbundenheit“, die Regisseur Tom Häussler für das ZDF gedreht hat. Alle sechs Teile stehen seit dem 22. August in der ZDF-Mediathek zur Verfügung. Am 27. August zeigt das ZDF alle Teile zudem im klassischen Fernsehen.











