
Die Kritik nehmen sich die Macher offenbar zu Herzen. Im neuesten Posting auf dem Social-Media-Account ist eine lange Textnachricht zu lesen: „An diejenigen, die ihre Wut über die Schaffung unserer KI-Figur Tilly Norwood zum Ausdruck gebracht haben: Sie ist kein Ersatz für einen Menschen, sondern ein kreatives Werk – ein Kunstwerk“, schreibt Schöpferin Eline Van der Velden.
Sie sehe in Norwood nur ein neues Werkzeug für Film und Fernsehen. „So wie Animation, Puppenspiel oder CGI neue Möglichkeiten eröffnet haben, ohne der Schauspielerei etwas wegzunehmen, bietet KI eine weitere Möglichkeit, Geschichten zu erfinden und zu entwickeln.“ Warum Eline Van der Velden dann zunächst ausgerechnet einen Vergleich mit realen Schauspielpersönlichkeiten, wie Scarlett Johansson gezogen hat, bleibt allerdings unklar.
Jetzt rudert die Unternehmerin zurück. Sie wolle KI als eigenständiges Genre betrachten, anstatt sie direkt mit menschlichen Schauspielern zu vergleichen. „Jede Kunstform hat ihren Platz und kann für das geschätzt werden, was sie auf einzigartige Weise beiträgt“, so Van der Velden.













