Topf 1: USA, Kanada, Mexiko, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland

Topf 2: Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Republik Korea, Ecuador, Österreich, Australien

Topf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika

Der vierte Topf weist eine Besonderheit auf. Anders als in den anderen drei Töpfen stehen hier bisher nicht alle Teilnehmer fest. Denn erst im März werden in den europäischen und interkontinentalen Playoffs die letzten sechs WM-Teilnehmer ermittelt.

Topf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curaçao, Haiti, Neuseeland. Hinzu kommen die vier Gewinner des europäischen sowie die zwei Gewinner des interkontinentalen Playoff-Turniers.

Bei der Auslosung werden die noch sechs fehlenden WM-Teilnehmer als Platzhalter gezogen. Die vier Uefa-Teams werden dabei logischerweise als europäische Teams gewertet. Bei den zwei interkontinentalen Playoffs sind in der einen Runde Mannschaften aus Ozeanien, Nordamerika und Afrika dabei, in der anderen Teams aus Nord- und Südamerika sowie Asien. Das limitiert die Zuweisung dieser zwei Platzhalter erheblich. Ein Beispiel: Bekommt Deutschland den Senegal aus Topf 2 zugelost, könnte kein Team aus dem ersten interkontinentalen Playoff-Turnier in derselben Gruppe landen. Denn: Im März könnte sich hier das afrikanische Team durchsetzen. Zwei afrikanische Teams in einer WM-Gruppe sind aber nicht möglich.

Diese Mannschaften könnten sich im März über die Playoffs noch für die WM qualifizieren:
Wales, Bosnien-Herzegowina, Polen, Albanien, Slowakei, Kosovo, Tschechien, Irland, Italien, Nordirland, Ukraine, Schweden, Türkei, Rumänien, Dänemark, Nordmazedonien, Bolivien, Surinam, Neukaledonien, Jamaika, Demokratische Republik Kongo, Irak.

Julian Nagelsmann hat bereits nach der Europameisterschaft 2024 den WM-Titel als Ziel für die deutsche Nationalmannschaft ausgegeben. Auf dem Weg zum großen Triumph wird es die DFB-Elf aber wohl mit gleich mehreren Top-Gegnern zu tun bekommen.

Der Grund: Der Turnierbaum ist viergeteilt. Die vier Top-Nationen der Weltrangliste werden jeweils einem der Viertel zugeteilt. Bei diesen Teams handelt es sich um Spanien, Argentinien, Frankreich und England. Die Aufteilung hat zur Folge, dass diese Mannschaften, sollten sie ihre Gruppe gewinnen, frühstens im Halbfinale aufeinandertreffen. Das Duell zwischen Spanien und Argentinien ist sogar erst im Endspiel möglich, genauso wie Frankreich gegen England.

Deutschland wiederum drohen nach der Vorrunde nacheinander bis zu drei dieser Top-Mannschaften als Gegner, sofern diese erwartungsgemäß ihre Gruppe als Sieger abschließen. Spätestens im Viertelfinale wartet das erste dieser Teams auf die DFB-Auswahl. Im Halbfinale und Finale würden in diesem Szenario zwei weitere Top-Gegner folgen.

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