Wohin zieht es den ARD-Moderator?
„Tagesthemen“-Chef Helge Fuhst vor überraschendem Abschied
07.01.2026 – 12:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Helge Fuhst ist seit mehr als fünf Jahren eine Konstante im Nachrichtenprogramm der ARD. Jetzt scheint es den Moderator offenbar zu den Privaten zu ziehen.
Verlässt mit Helge Fuhst ein prominentes Gesicht das ARD-Flaggschiff „Tagesthemen“? Seit über fünf Jahren fungiert er als Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell und steht zudem regelmäßig als Moderator der „Tagesthemen“ vor der Kamera. Jetzt berichtet die Katholische Nachrichtenagentur, Fuhst stehe vor einem Abschied – zu einem privaten Medienunternehmen. Welches genau, das geht aus der Berichterstattung nicht hervor.
Auch eine Bestätigung des 41-Jährigen selbst und seines Heimatsenders NDR gibt es bisher nicht. Dem Bericht zufolge soll Fuhst fortan sowohl Management-Aufgaben übernehmen als auch selbst vor der Kamera stehen. Dies entspräche exakt dem gleichen Anforderungsprofil, welches er derzeit im Hause der ARD erfüllen muss. Dort ist er zum einen als „Tagesthemen“-Moderator im Einsatz und organisiert Zuständigkeiten und Aufgaben als Leiter des ARD-Nachrichtenmagazins.
Helge Fuhst ist inzwischen zu einer prominenten Figur im Personalaufgebot der ARD gereift. Seit September 2019 ist er Stellvertreter von „ARD-aktuell“-Chefredakteur Marcus Bornheim. Zuvor war Fuhst beim öffentlich-rechtlichen Gemeinschaftsprogramm Phoenix unter anderem als Programmgeschäftsführer tätig. Von 2016 bis 2017 moderierte Fuhst die Nachrichtensendung „Phoenix der Tag“ sowie Sondersendungen, später folgten auch Diskussionssendungen wie „Unter den Linden“. Jahrelang galt Fuhst als Schützling des ehemaligen WDR-Intendanten Tom Buhrow.
Der Medienbericht fußt auf namentlich nicht näher genannte Quellen aus dem NDR. Demnach soll sein neuer Arbeitgeber im Februar kommuniziert werden, sobald letzte offene Fragen geklärt sind. Auf eine kurzfristige Anfrage von t-online zu der Personalie hat der NDR bisher nicht geantwortet.
