Zwei Kennungen
Das ist der Unterschied zwischen Steuernummer und Steuer-ID
Aktualisiert am 29.12.2025 – 07:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Steuernummer und Steuer-ID sind nicht das Gleiche. Die eine hat 13 Stellen, die andere elf. Wir erklären, was die beiden Nummern unterscheidet.
Fast nichts bleibt für immer – die Steuer-ID schon. Und sogar noch etwas länger. Erst bis zu 20 Jahre nach dem Tod erlischt die Identifikationsnummer, die für jeden Bundesbürger einzigartig ist. Doch sie ist nicht die einzige Kennung.
Die Finanzämter nutzen zusätzlich noch die etwas längere Steuernummer. Diese gab es bereits vor Einführung der Steueridentifikationsnummer im Jahr 2008. Eine Steuernummer haben Sie, wenn Sie schon einmal eine Steuererklärung abgegeben haben. Das Finanzamt teilt sie Ihnen dann zu.
Die elfstellige Steuer-ID hingegen erhält inzwischen jeder Bundesbürger bei der Geburt automatisch vom Bundeszentralamt für Steuern (mehr dazu hier). Ein Antrag ist dafür nicht nötig.
Die Identifikationsnummer dient dem Abgleich von Steuerdaten zwischen Behörden. Sie soll sicherstellen, dass diese immer derselben Person zugeordnet werden. Künftig soll die Steuer-ID noch mehr können und als Bürgernummer der Personenkennzeichnung dienen.
Eine Steuernummer bekommen Sie erst, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben. Sie finden sie links oben auf der ersten Seite Ihres Steuerbescheids, den Sie im Anschluss vom Finanzamt erhalten. Direkt darüber steht die Steuer-ID.
Die Steueridentifikationsnummer können Sie außerdem dem Schreiben des Bundeszentralamts für Steuern entnehmen. Dieses haben Sie entweder ab 2008 oder bei Geburt zugeschickt bekommen, sofern Sie in Deutschland gemeldet sind.
