Spielerfrauen feiern wilde Party – das Ende wird richtig teuer

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Megan Pickford ist die Frau des englischen Nationalspielers Jordan Pickford.Bild: imago / shutterstock

WM 2022

Swen Thissen

Die Stimmung rund um die englische Nationalmannschaft ist nach dem ausbaufähigen 0:0 gegen die USA getrübt. Auf das berauschende 6:2 gegen den Iran folgte ein ziemlich magerer Auftritt. Weshalb die Diskussionen um den umstrittenen Nationaltrainer Gareth Southgate in den britischen Medien sofort wieder aufflammten.

Nun ist es nicht so, dass die englische Nationalmannschaft in akuter Bedrängnis wäre. Die Mannschaft führt die Gruppe B mit vier Zählern weiterhin an, trifft nun auf den Gruppenletzten aus Wales.

Doch in England reicht das, um unruhig zu werden. Zu oft blamierte sich die Nationalmannschaft in den vergangenen Jahrzehnten bei Welt- und Europameisterschaften. Nicht auszudenken, was los wäre, würde es ausgerechnet gegen den Nachbarn aus Wales zu einem dramatischen WM-Aus kommen.

LONDON, ENGLAND - MAY 31: Sasha Attwood attends the Mary Katrantzou x Lipsy capsule collection launch party on May 31, 2022 in London, England. (Photo by David M. Benett/Dave Benett/Getty Images for L ...

Die Freundin von Jack Graelish ist Model Sasha Attwood.Bild: Getty Images / Dave M. Benett

Bei der umstrittenen WM in Katar sind natürlich auch mehrere Spielerfrauen und -freundinnen vor Ort. Einige von ihnen übernachten auf einem Luxuskreuzfahrtschiff, das während des Turniers im Hafen der katarischen Hauptstadt Doha steht.

Nun hat die britische Boulevardzeitung “The Sun” Details über den Aufenthalt und eine Feier am Montag veröffentlicht. Überliefert sei demnach, dass Sasha Attwood, die Freundin von Jack Graelish, Megan Pickford, Ehefrau von Jordan Pickford, sowie Fern Maguire, Partnerin des Verteidigers Harry Maguire, auf der “MSC World Europa” übernachten.

Der Kreuzfahrtanbieter hatte zum Turnier All-Inclusive-Pakete für mehrere tausend Euro angeboten. Und das Schiff hat einiges zu bieten: eine Wasserrutsche, die sich über mehrere Decks erstreckt, zahlreiche Bars und Restaurants, Unterhaltungsmöglichkeiten und, bei entsprechend gebuchten Paketen, erstklassige Bewirtung. Knapp 7000 Menschen sind während der WM an Bord des Schiffs.

Ein Vorteil für westliche Tourist:innen ist: Auf dem Schiff gelten eigene Regeln. Jeder darf sich bewegen, kleiden und benehmen, wie er möchte. Partys und Alkoholkonsum inklusive.

Rund um das zweite Gruppenspiel der Engländer veröffentlichte die Zeitung nun Details darüber, wie die Spielerfrauen den Sieg zum Auftakt feierten. Die Zeitung zitiert eine Quelle mit folgenden Worten: “Sie hatten ein Premium-Getränkepaket an Bord des Kreuzfahrtschiffs. Es war alles schon bezahlt, bevor sie in Katar ankamen. Aber sie haben zusätzlich Champagner-Flaschen im Wert von 250 Pfund (rund 295 Euro; Anm. d. Red.) und Cocktails bestellt.”

Die größere Gruppe habe demnach eine wilde Party gefeiert und ausgelassen Runde um Runde bestellt. Die Rechnung hatte es in sich: Ungefähr 23.000 Euro kostete der feuchtfröhliche Abend.

MOSCOW, RUSSIA - JULY 3: Harry Maguire of England and his girlfriend Fern Hawkins following the 2018 FIFA World Cup Russia Round of 16 match between Colombia and England at Spartak Stadium on July 3,  ...

Fern Maguire ist seit Jahren an der Seite ihres Mannes Harry.Bild: Getty Images Europe / Jean Catuffe

Gute Laune, berichtet die Quelle, hatte die Gruppe auch noch beim Karaoke-Singen. “Sweet Caroline” sei unter anderem angestimmt worden. “Die Bar musste am nächsten Tag aufgestockt werden”, sagt die Person.

Wie die Spielerfrauen den Abend nach dem 0:0 gegen die USA verbrachten, ist bisher nicht überliefert. Einen Grund zu feiern hatten die Spielerfrauen in jedem Fall nicht.

Beim WM-Spiel zwischen Portugal und Ghana stellte Cristiano Ronaldo einen Rekord auf: Mit seinem Tor per Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:0 hat der Portugiese nun bei fünf Weltmeisterschaften getroffen, das war vorher noch keinem gelungen. Doch der Treffer wurde im Nachhinein harsch diskutiert: Den von Ronaldo herausgeholten Elfmeter hätte es vielen Experten zufolge nämlich gar nicht geben dürfen.

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