Sat.1-Moderatorin Andrea Kaiser im Interview mit Ball abgeschossen

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Bundesliga Sat.1-Moderatorin

Andrea Kaiser mitten im Interview mit Ball abgeschossen

Andrea Kaiser wurde aus dem Publikum abgeschossen

Andrea Kaiser wurde aus dem Publikum abgeschossen

Quelle: pa/Lackovic/Mladen Lackovic

Nach der Partie zwischen Mönchengladbach und dem BVB kommt es zu einem Vorfall, der nicht im TV zu sehen ist. Während sie Youssoufa Moukoko befragt, klatscht der Sat.1-Moderatorin ein Ball wuchtig an die Stirn. Der Täter wird gefasst.

Schreck für TV-Moderatorin Andrea Kaiser. Nach dem Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund interviewte sie den Dortmunder Youssoufa Moukoko für Sat.1. Der Sender hatte das rasante Bundesliga-Duell, das Gladbach 4:2 (3:2) gewann, live übertragen.

Zunächst verlief das Interview normal, Kaiser analysiert mit Moukoko die verdiente Dortmunder Niederlage im letzten Spiel vor der Winterpause. Danach lenkte Kaiser das Gespräch auf die Weltmeisterschaft in Katar, für die der 17-Jährige am Donnerstag von Bundestrainer Hansi Flick nominiert worden war. Dann passierte es: Kurz nachdem die 40-Jährige eine Frage zu Katar gestellt hatte, traf sie ein orangefarbener Ball wuchtig an der Stirn.

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Moukoko schaute kurzzeitig völlig überrascht, fing die Moderatorin dann aber auf, indem er sie am Arm festhielt. Kaiser lachte kurz und versuchte denn Vorfall zu überspielen.

„Ich habe noch etwas Kopfschmerzen“

„Orangene Bälle wurden an die Gladbach-Fans verteilt. Schon während des Interviews riefen Leute meinen und Moukokos Namen“, sagte die Reporterin gegenüber BILD: „Während ich eine Frage stellte, traf mich ein heftiger Schuss voll auf die linke Stirn. Dadurch ist mein Nacken nach hinten geschnellt. Vielleicht habe ich ein kleines Schleudertrauma. Ich wurde am Hals getapet und habe noch etwas Kopfschmerzen, aber mir geht es gut.“

Im Anschluss an den Kopftreffer wurde der Täter direkt von den Ordnern gefasst und die Personalien aufgenommen. Kaiser: „Mir wurde empfohlen, Anzeige zu erstatten. Der Typ wollte wohl Aufmerksamkeit, also Autogramme und Selfies, hat sich dann aber entschuldigt. Deshalb habe ich von einer Anzeige abgesehen.“

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Sat.1 strahlte das Interview im TV nicht aus, stellte es mittlerweile auf seiner Website zur Verfügung. Hier können Sie es sehen.

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