LIVE: Abfahrt der Herren in Lake Louise am Samstag – Vorberichte, Startliste und Liveticker – Startzeit: 20.30 Uhr

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Lake Louise – Nach der Absage der ersten Abfahrten in Zermatt/Cervinia, die zwei Premierenrennen gleichgekommen wären, geht es in Kanada weiter. Da die Abfahrt von Lake Louise von Freitag auf Samstag verschoben wurde, fängt der Speedwinter 2022/23 auf kanadischem Schnee einen Tag später statt. Der Startschuss zur Abfahrt ertönt um 20.30 Uhr (MEZ), der Super-G geht am Sonntag zur gleichen Zeit über die Bühne. Die offizielle FIS-Startliste für die Herrenabfahrt am Samstag um 20.30 Uhr in Lake Louise, sowie die Startnummern und den FIS-Liveticker finden Sie gleich nach Eintreffen hier im Daten-Menü.

   

Daten und Fakten – Abfahrtslauf
1. Abfahrt der Herren in Lake Louise 2022

FIS-Startliste: Abfahrt der Herren
FIS-Liveticker: Abfahrt der Herren
FIS Endstand: Abfahrt der Herren

FIS-Endstand: 3. Abfahrtstraining in Lake Louise
FIS Endstand: 1. Abfahrtstraining der Herren

Gesamtweltcupstand der Herren 2022/23
Weltcupstand Abfahrt der Herren 2022/23

Nationencup: Herrenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Nach vier kleinen Kristallkugeln en suite musste im letzten Jahr der Schweizer Beat Feuz dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde den Vortritt lassen. Doch der Eidgenosse, der im Vorfeld der Entscheidung in Kanada eher tiefgestapelt hat, will natürlich wieder aus dem Vollen schöpfen. Trotzdem wird sich der Wikinger, der wie der Eidgenosse ein exzellenter Skirennläufer ist, keineswegs so schnell geschlagen geben und eher ein Duell auf Augenhöhe anpeilen.

In diesen Zweikampf möchte auch der Südtiroler Dominik Paris einmischen. Das Kraftpaket aus dem Ultental ist lange dabei und hätte sich auch einmal die kleine Kristallkugel in einem der Speeddisziplinen mehr als nur verdient. Feuz‘ Landsmann Marco Odermatt kann fast in allen Disziplinen. Er ist mit dem Riesentorlaufsieg in Sölden optimal und voller Selbstvertrauen in den neuen Winter gestartet. Seine Bestzeit im Abschlusstraining, auch wenn es auf verkürzter Strecke stattfand, ist ein Zeichen, um auch in der Abfahrt erfolgreich zu sein.

Das ÖSV-Team hofft wiederum auf gute Leistungen von Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr. Wenn man das Vorjahresergebnis als Parameter hernimmt, sieht man, dass der Kärntner und der Oberösterreicher gut in die letzte Saison gestartet sind. Und Hand aufs Herz: Warum soll ihnen das heuer nicht auch gelingen. Ähnliches dürfen wir von ihrem Mannschaftskollegen Daniel Hemetsberger erwarten.

Das Swiss-Ski-Kontingent weist mit Niels Hintermann einen Athleten auf, der im letzten Jahr den sprichwörtlichen Durchbruch geschafft hat. Er ist in Lake Louise im ersten Training spektakulär gestürzt; im nächsten Probelauf konnte er auf sich aufmerksam machen. Wie erwähnt, möchte er seine Top-Platzierung, zu der er sicher imstande ist, einem leider verstorbenen guten Freund widmen. Die Equipe Tricolore hat mit Johan Clarey einen Geheimtipp im Köcher. Der fast 42-Jährige ist wie ein Rotwein – je älter, desto besser. Der Olympiazweite hat in beiden Probeläufen gezeigt, dass mit ihm zu rechnen sein wird.

Der beste der letztjährigen US-Delegation war Ryan Cochran-Siegle. Er ist ein solider Fahrer, der immer viele Punkte sammelt. Es ist ihm zu wünschen, dass er auch beim Saisonauftakt auf kanadischem Schnee Ähnliches zuwege bringt. Von Otmar Striedinger vom Team Austria kann man das Gleiche behaupten. Der Kanadier Cameron Alexander, im vergangenen Jahr in Kvitfjell Ex-aequo-Sieger mit Hintermann, und James Crawford – Letzterer hat in den Trainings mehr als nur überzeugt – wollen beim Heimrennen sehr erfolgreich sein und mit guten Ergebnissen ihre Fans und sich zufriedenstellen.

Aus deutscher Sicht können Dominik Schwaiger, Simon Jocher, Romed Baumann, Josef Ferstl und Thomas Dreßen viele Punkte sammeln. Aufgrund der langen Leidensgeschichte ist dieses dem zuletzt angeführten Herrn zu wünschen. Vielleicht kann einer der angeführten DSV-Herren bereits das WM-Ticket buchen. Der Südtiroler Christof Innerhofer, der in drei Wochen 38 Jahre alt wird, ist nicht mehr der Allerjüngste. Aber die Erfahrung ist in der Abfahrt ein großes Plus, und somit dürfen wir allezeit mit dem sympathischen Pusterer rechnen.

Im letzten Jahr wurde die erste Abfahrt aufgrund starken Schneefalls abgesagt; die zweite ging an Matthias Mayer aus Österreich. Der ÖSV-Athlet triumphierte vor seinem Landsmann Vincent Kriechmayr und dem Schweizer Beat Feuz.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2022/23  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2022/23  

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