Fußball WM 2022: In der Nacht! Argentiniens Spielerfrauen räumen Hotel | Sport

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Argentiniens Männer eilen bei der WM in Katar von Sieg zu Sieg. Ihre Frauen und Familien von Hotel zu Hotel. Und das nicht ganz freiwillig!

Kurz vor dem Achtelfinale gegen Australien (2:1) flohen die Familien aus dem Hotel „Waterfront“ in Lusail (ab 800 Euro/Nacht), für das sie für die Zeit der WM gebucht waren. Und das mitten in der Nacht!

Was war passiert?

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Gegen 22 Uhr fiel im gesamten Gebäude plötzlich der Strom aus, nichts ging mehr. Niemand konnte den Familien eine Auskunft geben, was passiert war und wann der Schaden behoben sein könnte. Dazu soll es an einer Stelle zu einer Rauchentwicklung gekommen sein.

Die Spielerfrauen (unter ihnen die Partnerinnen von Gerónimo Rulli, Marcos Acuña, Papu Gómez, Germán Pezzella, Leandro Paredes oder Angel di Maria) und ihre Familien gerieten in Panik! Alle versammelten sich in der Lobby des Hotels.

Der Vater von Juan Foyth (24/Sevilla), von Beruf Ingenieur, verlangte, zu den Sicherungen vorgelassen zu werden, um den Schaden zu begutachten. Die Ursache für den Stromausfall konnte aber auch er nicht finden.

Nach zwei Stunden war der Strom wieder, aber die Lust der Argentinier auf das Hotel weg. Sie verlangten, sofort in andere Hotels gebracht zu werden.

Nach kurzen Verhandlungen kamen gegen 2 Uhr in der Nacht Kleinbusse, um sie in ihre neuen Unterkünfte zu transportieren. Viele kamen in einem Apartment-Hotel unter, Jorgelina Cardoso, die Ehefrau von Angel di Maria, zog ins Interconti.

Jorgelina Cardoso, die Ehefrau von Angel di Maria (2. v.r.) feiert den Sieg der Argentinier über Australien

Foto: Getty Images

Mittlerweile sollen alle Spielerfrauen ins Hilton im künstlich aufgeschütteten Stadtteil Pearl gezogen sein.

Noch immer hat das „Waterfront“ keine Erklärung für den Vorfall geliefert.

Schon beim Einchecken der Familien hatte es Probleme gegeben. Hintergrund ist der Streit zwischen dem Besitzer des Hotels, einem Katar-Scheich, und Khaya. Die Firma des deutschen Unternehmers Volkhard Bauer vermietet Unterkünfte bei Sport-Veranstaltungen, hat auch in Katar mehrere Hotels und Apartments unter Vertrag genommen.

Unter anderem dabei: acht Hotels des Scheichs. Eines davon war das „Velero“. Für das 5-Sterne-Haus mit 240 Betten zahlte Bauers Firma umgerechnet rund 4 Mio. Euro an.

Doch vor einen Monat verkaufte der Scheich das Velero plötzlich – und weigert sich seitdem, die Anzahlung (plus 5 % Vertragsstrafe) zurückzuzahlen.

Stattdessen setzt er Bauer und Khaya auf immer neue Arten unter Druck. Drohte damit, die anderen Verträge zu stornieren. Seine Hotels ließen die Khaya-Kunden zeitweise nicht einchecken. Erst nach Extra-Zahlungen durften die Gäste in ihre Zimmer. Katar macht, was es will!

Schon während ihres Aufenthalts im „Waterfront“, das ebenfalls dem Katar-Scheich gehört, sollen sich die argentinischen Spielerfrauen über viele Mängel beklagt haben. So sei mal die Zimmerreinigung „vergessen“ worden, dann habe es kein warmes Wasser in der Dusche gegeben. Außerdem sei das Frühstück qualitativ minderwertig gewesen.

Nach ihrem Auszug verlangen viele der Spielerfrauen jetzt von Khaya ihr Geld zurück.

Fortsetzung folgt!

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Textlinks

Spielplan: https://www.bild.de/sport/fussball/nationalmannschaft/spielplan-fussball-wm-2022-katar-allen-begegnungen-terminen-79941670.bild.html

WM-Bühne: https://www.bild.de/sport/fussball/fifa-wm-2022/home-47557592.bild.html

Spielerfrauen der WM: https://m.bild.de/sport/fussball/wm/wm-2022-das-sind-die-spielerfrauen-der-stars-81435764.bildMobile.html

WM im TV: https://m.bild.de/sport/fussball/wm/64-spiele-live-im-tv-so-verpassen-sie-kein-spiel-bei-der-wm-2022-in-katar-80238596.bildMobile.html

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