So ändern sich die Temperaturen jetzt

Mit dem Niederschlag verstärkt sich auch die Milderung. Im Westen steigen die Temperaturen auf bis zu 12 Grad. In den östlichen und südlichen Landesteilen – vor allem in Bayern, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – bleibt es mit Werten zwischen 2 und 5 Grad noch etwas kühler.

Video | Die aktuelle Wetterlage in Deutschlnad:

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Quelle: t-online

Vom 15. bis 17. Januar dominiert eine dichte, teils hochnebelartige Bewölkung das Wetter in Deutschland. Die Sonne zeigt sich allenfalls kurzzeitig – und das nur regional. Die Temperaturen bleiben auf einem für Januar ungewöhnlich milden Niveau. Im Westen liegen die Tageshöchstwerte zwischen 7 und 12 Grad. Über dem Osten pendeln sie sich bei Werten zwischen 1 und 5 Grad ein. Insgesamt stellt sich ein ruhiger, aber trüber Witterungsabschnitt ein – der Winter macht eine Pause.

Jung betont aber: „Meteorologisch befinden wir uns weiterhin mitten im Winter. Solche milden Phasen sind typisch und stellen eher eine Winterpause dar als ein endgültiges Ende. Gerade in Mitteleuropa verläuft der Winter häufig wellenförmig – mit milderen Abschnitten und anschließenden Rückfällen.“

Bereits ab Sonntag könnte es im Nordosten wieder etwas kälter werden. „Mittelfristige Berechnungen – unter anderem das europäische Wettermodell – deuten in Richtung der dritten Januardekade auf eine deutlichere Abkühlung hin. In diesem Zeitraum wären regional auch neue Schneefälle wieder möglich“, erklärt der Wetterexperte.

Diese Berechnungen seien aber nur ein erster Trend und keine gesicherte Vorhersage. „In diesem Zeitraum reagieren die Modelle noch empfindlich auf kleine Veränderungen in der großräumigen Luftströmung. Ob sich die kältere Variante durchsetzt, hängt davon ab, ob sich erneut Hochdruckgebiete so positionieren, dass kalte Luft aus dem Norden oder Osten nach Mitteleuropa vordringen kann“, so Jung. Außerdem sei zu beachten: „Der 15. Januar markiert meteorologisch die Halbzeit des Winters. Erfahrungsgemäß treten markante Kältephasen oft gerade in der zweiten Winterhälfte auf. Das Zeitfenster für Schnee und Frost ist also noch längst nicht geschlossen.“

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