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You are at:Home»Panorama»Sinnai-Massaker – Gericht spricht Angeklagten nach 33 Jahren Haft frei
Panorama

Sinnai-Massaker – Gericht spricht Angeklagten nach 33 Jahren Haft frei

wochentlich.deBy wochentlich.de27 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Sinnai-Massaker – Gericht spricht Angeklagten nach 33 Jahren Haft frei
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In einem Gericht in Rom wird ein Mann freigesprochen, die Anwesenden applaudieren. 33-Jahre hatte Zuncheddu im Gefängnis gesessen.

Im Jahr 1991 ist Beniamino Zuncheddu im Alter von 27 Jahren festgenommen worden. Der Vorwurf: Er soll drei Menschen getötet haben. Die Tat ging als Sinnai-Massaker in die italienische Geschichte ein. Das Urteil für Beniamino Zuncheddu lautete lebenslang. Es folgten 33 Jahre hinter Gefängnisgittern.



Für mich ist dies das Ende eines Albtraums


Beniamino Zuncheddu


Am Samstagvormittag entschied ein Gericht in Rom nun, dass Zuncheddu unschuldig ist. Die Haftstrafe setzte der Richter mit den Worten „weil er das Verbrechen nicht begangen hatte“ aus. Die Entscheidung hatte minutenlangen Applaus im Gerichtssaal zur Folge, wie ein Reporter der italienischen Nachrichtenagentur mitteilte. „Für mich ist dies das Ende eines Albtraums“, sagte Beniamino Zuncheddu sichtlich gerührt. Doch wie kam es zu der 180-Grad-Wende der Justiz?

„Mein Leben beginnt jetzt“

Das Berufungsgericht gab dem Vorstoß des Generalstaatsanwalts Francesco Piantoni statt. Piantoni setzte den Fokus auf die Glaubwürdigkeit des Hauptzeugen. Der heute 62-jährige Luigi P. überlebte das Massaker im sardischen Sannai am 8. Januar 1991 als Einziger. Luigi P. wurde dabei schwer verletzt.

„In dieser Affäre gibt es Lügen, die 30 Jahre lang gedauert haben“, sagte der Vertreter der Staatsanwaltschaft und weiter: „Die Zuverlässigkeit von Pinna war der Dreh- und Angelpunkt für die lebenslange Verurteilung von Beniamino Zuncheddu, aber er hat ihn nicht richtig gesehen und 30 Jahre lang gelogen.“

Das Massaker von Sannai

Das Massaker in der Region Sinnai in Sardinien soll nur wenige Minuten gedauert haben. Der Täter ist nach heutigem Erkenntnisstand auf einem Motorroller gekommen und hat den Hirten Gesuino Fassa (56) erschossen. Kurz darauf erschoss er auch dessen Sohn, Giuseppe (24). Danach ging er in einen Stall und tötete den Arbeiter Ignazio Pusceddu (55). Den späteren Zeugen Luigi P. verletzte er, ebenfalls in dem Stall, schwer.

Luigi P. erklärte seine vermeintliche Falschaussage damit, dass ein Polizist ihn falsch geleitet hätte. Ein Beamter habe ihm vor 33 Jahren ein Foto von Beniamino Zuncheddu gezeigt und ihm gesagt, dass dies der Täter sei. „Das ist passiert: Ich habe mich geirrt, weil ich auf die falsche Person gehört habe“, so der Zeuge.

„Nach 33 Jahren endet ein Albtraum und mein Leben beginnt jetzt“, sagte Beniamino Zuncheddu nach seinem Freispruch laut der italienischen Zeitung „L’unione sarda“. Er werde nach Burcei ziehen und vielleicht die erste Reise seines Lebens machen, so der heute 60-Jährige. „Ich habe allen bis auf einen vergeben.“

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