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Schottland: Sanitäter spritzt Abtreibungsmittel: Frau verliert Kind

wochentlich.deVon wochentlich.de17 Mai 20254 Min Gelesen
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Schottland: Sanitäter spritzt Abtreibungsmittel: Frau verliert Kind
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Schottland: Sanitäter spritzt Abtreibungsmittel: Frau verliert Kind

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Eine Frau verliebt sich im Urlaub – zwei Jahre später verliert sie ihr Kind, weil ihr Geliebter ihr heimlich ein Abtreibungsmittel verabreicht. Jetzt steht der Mann vor Gericht.

Ein schottischer Sanitäter hat seiner schwangeren Geliebten heimlich ein Abtreibungsmittel gespritzt. Das gestand er nun vor Gericht. In der Folge erlitt die Frau eine Fehlgeburt.

Stephen Doohan hatte die Frau 2021 im Spanien-Urlaub kennengelernt. Er verschwieg ihr jedoch, dass er verheiratet war. Im März 2023 erfuhr die Frau, dass sie von ihm schwanger war. Zu diesem Zeitpunkt lebte der Mann vorübergehend getrennt von seiner Ehefrau in einer Wohnung im noblen Edinburgher Stadtteil Grange. In dieser Phase hatten er und die Frau einvernehmlichen sexuellen Kontakt – doch was zunächst wie ein einvernehmliches Treffen wirkte, sollte bald einen verstörenden Verlauf nehmen.

Der 33-Jährige schmiedete einen Plan: Er zerkleinerte eine Dosis des Medikaments Misoprostol und verabreichte ihr das Medikament, während sie in seinem Bett schlief. Am nächsten Tag bekam die Frau Krämpfe. Sie waren wieder in Doohans Wohnung, als er ihr Diazepam anbot – angeblich gegen die Schmerzen. Die Wirkung war stark: Sie fiel in einen „tiefen Schlaf“, wie später vor Gericht geschildert wurde. Als sie wieder zu sich kam, hatte Doohan bereits begonnen, „sexuellen Kontakt zu initiieren“.

Frau fand Spitze unter der Matratze

Benommen von dem Beruhigungsmittel begannen Zweifel in ihr zu wachsen. Als Doohan später kurz die Toilette aufsuchte, nutzte sie die Gelegenheit – und hob die Matratze an. Was sie darunter fand, bestätigte ihre schlimmsten Befürchtungen. Staatsanwalt Scott McKenzie schilderte vor Gericht die Szene: „Sie fand eine Plastikspritze, gefüllt mit zerstoßenen Tabletten, die bis zum Ende der Spritze hineingedrückt worden waren. Daneben lagen zwei weiße Tabletten in Sternform.“

Verunsichert suchte sie online nach Informationen – und stieß schnell auf Fotos von sogenannten Abtreibungstabletten, die exakt dem Fund ähnelten.

Konfrontiert mit dem Fund, stritt Doohan zunächst alles ab. Dann brach er unter Tränen zusammen – „voller Angst“, wie es vor Gericht hieß. Er behauptete schließlich, die Tabletten stammten von einem Arzt. Doch er versicherte, dass sie wegen falscher Dosierung ohnehin wirkungslos geblieben wären.

Wegen anhaltender Schmerzen begab sich die Frau am 18. März 2023 ins Krankenhaus – begleitet von Doohan. Noch auf dem Weg dorthin setzte er sie unter Druck. Sie dürfe auf keinen Fall die Wahrheit sagen, drohte er. Sonst, so seine Warnung, werde sie verhaftet. Stattdessen solle sie behaupten, die Tabletten habe sie von einem „Freund eines Freundes“ erhalten.

„Bevor sie mit dem medizinischen Personal sprachen, probten sie gemeinsam, was sie sagen würde“, schilderte Staatsanwalt Scott McKenzie vor Gericht. Die Hebamme erinnerte sich später an die Szene: Die Frau wirkte verzweifelt, voller Sorge um ihr ungeborenes Kind. Doohan hingegen blieb still, ausdruckslos.

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Am nächsten Tag brach die Frau unter der Dusche zusammen. Wieder kam sie ins Krankenhaus – dieses Mal bestand sie darauf, dass Doohan nicht mit ins Behandlungszimmer gehen durfte. Kurz darauf die niederschmetternde Diagnose: Sie hatte ihr Kind verloren.

Doohan versuchte daraufhin, sie zum Schweigen zu bringen. Er überschüttete sie mit kleinen Geschenken: Parfüm, Socken, Geld für den Friseur, Fußballtickets.

Der letzte Kontakt zwischen der Frau und Doohan fand Ende Juni 2023 statt. Eine Frau erstattete dann schließlich doch Anzeige und übermittelte den Behörden Screenshots von Nachrichten und ein aufgezeichnetes Gespräch, in dem Doohan seine Tat gestand.

Als Doohan erfuhr, dass die Frau Anzeige erstattet hatte, bat er sie darum, ihm die Details ihrer Aussage mitzuteilen – offenbar in dem Versuch, sich ein genaues Bild von den Vorwürfen zu machen.

Im Zuge der Ermittlungen kam dann ans Licht: Noch am selben Tag, an dem die Frau ihm von der Schwangerschaft erzählt hatte, begann Doohan im Internet nach medizinischen Informationen zu suchen – gezielt zu dem Medikament Misoprostol. Das Gericht wurde darüber informiert, dass der Wirkstoff zur Einleitung von Fehlgeburten oder Schwangerschaftsabbrüchen verwendet wird.

Doohan bekannte sich vor Gericht für schuldig – unter anderem wegen Körperverletzung, sexueller Nötigung und der versuchten Veranlassung eines Schwangerschaftsabbruchs. Ursprünglich war ihm auch der Diebstahl von Misoprostol aus dem Bestand des schottischen Rettungsdienstes in Edinburgh vorgeworfen worden. Diese Anklage wurde allerdings fallen gelassen, da er sich in diesem Punkt auf „nicht schuldig“ bekannte – und das Gericht diesen Teil anerkannte. Das Urteil steht noch aus.

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