
Auch der Wettermoderator Jörg Kachelmann warnt auf seinem Wetterdienst vor möglichen Unwettern: Auf der Plattform X ist auf dem Profil seines Wetterdienstes von einer „brisanten Wetterlage“ mit „Unwettergefahr durch Eisregen“ die Rede. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für weite Teile Sachsens, Brandenburgs, Berlins sowie Mecklenburg-Vorpommerns sogenannte „Vorabinformationen Unwetter“. Ab 21 Uhr, so die Prognose der Meteorologen, könne sich dort gefährliches Glatteis bilden. Es handele sich um eine „Wetterlage mit hohem Unwetterpotenzial“, so der DWD.
Auch der kräftige Schneefall dürfte einigen Regionen zu schaffen machen: Insbesondere in Franken und Bayern sind laut ICON-Wettermodell, mit dem auch der DWD arbeitet, bis zu 20 Zentimeter Neuschnee innerhalb weniger Stunden möglich. Im Bayerischen Wald könnten sogar über 30 Zentimeter Neuschnee bis zum Abend fallen. Im Westen, so die Einschätzung von Dominik Jung, dürfte es hingegen bei Schneeregen bleiben. Das entscheidende Problem sei da „weniger die Schneehöhe, sondern die Unschärfe zwischen Schnee, Regen und Eis, die lokal sehr unterschiedliche, teils chaotische Verhältnisse“ erzeuge.
Und wie geht es mit dem Wetter nach Montag weiter? Der DWD gibt in seiner Prognose eine erste Einschätzung ab: „Wer denkt, dass die letzten Tage des Januars entspannter werden, der irrt.“ Es gehe mit einem Wechselspiel aus milderer und kälterer Luft weiter. Die Nächte würden dabei weiterhin verbreitet frostig, im Osten und Nordosten sei Dauerfrost nach wie vor ein Thema.











