
Gefährliches Wetter im ganzen Land
Komplette Deutschlandkarte färbt sich gelb
25.01.2026 – 08:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Deutsche Wetterdienst ruft für das ganze Land amtliche Warnungen aus. Doch die Prognosen zeigen: Die gefährlichste Phase steht erst noch bevor.
Ein starkes Tief zieht am Sonntag von der Adria in Richtung Norden – und erfasst auch Deutschland mit voller Wucht. Das Wetter dürfte vielerorts gefährliches Chaos mit sich bringen. Schon am Sonntagmorgen ruft der Deutsche Wetterdienst (DWD) amtliche Warnungen für Hunderte Kreise und Städte aus.
Für ausnahmslos das ganze Land gelten amtliche Warnungen der Stufe Gelb. Im Süden und Westen herrscht Glatteisgefahr. Die Wetterexperten raten, das „Verhalten im Straßenverkehr anzupassen“. Im Osten Deutschlands warnt der DWD amtlich vor leichtem Frost mit Werten um minus 5 Grad. Im Südosten ist zusätzlich Nebel vielerorts ein Thema: Autofahrer müssten mit Sichtweiten von gerade einmal 150 Metern rechnen, so die Meteorologen. Die meisten Wetterwarnungen gelten zunächst bis Sonntagvormittag.
Doch die eigentlich gefährliche Phase kommt erst noch: in der Nacht auf Montag und am Montagmorgen. Laut DWD ist in der Nacht zunächst ein breiter Streifen vom Erzgebirge und der Lausitz bis zur Ostsee betroffen. Hier droht gefrierender Regen, „extremes Unwetter“ sei lokal nicht ausgeschlossen. Im Verlauf der Nacht dürfte sich das Glatteis auch südlich der Donau ausbreiten.
Außerdem erwartet Deutschland kräftiger Schneefall. Bis Montagvormittag dürfte es fast flächendeckend weiß werden, im Bereich der Alb und in Westfranken rechnen die Meteorologen in ihren Prognosen sogar mit bis zu 25 Zentimetern Neuschnee. Auch dadurch kann es vielerorts glatt werden.
Insgesamt steigen die Temperaturen langsam an: Am Sonntag erreichen die Spitzentemperaturen 1 Grad, am Montag schon bis zu 6 Grad am Oberrhein. Auch am Dienstag werden fast überall Temperaturen über null erwartet. Teils soll dann erneut Regen oder Schneeregen fallen.
Der Sturm wird sich über eine Entfernung von rund 3.000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst.











