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You are at:Home»Lifestyle»Salatgurken 43 Prozent teurer – Preise steigen auf bis zu 2 Euro
Lifestyle

Salatgurken 43 Prozent teurer – Preise steigen auf bis zu 2 Euro

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Salatgurken 43 Prozent teurer – Preise steigen auf bis zu 2 Euro
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Teilweise über zwei Euro

Salatgurken verteuern sich um 43 Prozent


Aktualisiert am 19.01.2026 – 12:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Salatgurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland. (Symbolbild) (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-bilder)

Die Preise für Salatgurken schießen innerhalb eines Monats um mehr als 40 Prozent in die Höhe. Auch andere Gemüsesorten sind teurer geworden. Eine Expertin erklärt, warum.

Für Salatgurken müssen Verbraucher in Deutschland derzeit besonders tief in die Tasche greifen. Das Angebot aus wichtigen Anbaugebieten in Südspanien und den Niederlanden ist knapp, was die Preise bei Supermärkten und Discountern stark nach oben getrieben hat. So liegen die Kosten pro Stück aktuell und seit mehreren Wochen bei 1,39 bis 1,59 Euro. Biogurken kosten teilweise über zwei Euro pro Stück.

Ursache für die hohen Preise sind die winterlichen Witterungsverhältnisse, sagt Gabriele Held, Marktexpertin der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). In Spanien folgte nach einem langen, warmen Spätsommer ein heftiger Temperatursturz. Dadurch seien die Kulturen geschwächt worden. „Bei Nachttemperaturen von weniger als zehn Grad wachsen Gurken nicht gut“, so Held. In den unbeheizten Produktionsanlagen entwickelten sich die Pflanzen nur sehr langsam. Auch das Angebot aus den Niederlanden ist begrenzt.

Im Dezember waren Salatgurken laut Statistischem Bundesamt hierzulande 43 Prozent teurer als im Vormonat. Gegenüber dem Oktober stiegen die Preise sogar um gut 80 Prozent. Laut AMI verteuert das kalte Wetter auch anderes Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika und Zucchini, weil die Erntemengen kleiner ausfallen. In deutschen Geschäften ist deshalb vor allem der Anteil an Premiumware gering. Wegen des knappen Angebots haben Händler die Ware zuletzt deutlich seltener beworben.

Der Höhepunkt der Preisentwicklung dürfte nach Einschätzung der Experten jedoch überschritten sein. Verbraucher hätten angesichts der gestiegenen Preise weniger Gurken und Paprika gekauft, sagt Held. Mittelfristig dürfte das Gemüse daher wieder günstiger werden. Hinzu kommt auch, dass in den kommenden Wochen Gurken auch in den Niederlanden und in Belgien geerntet werden. Das vergrößert das Angebot ebenfalls.

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