Deutliche Veränderung

Nach WM-Aus: El Mala überrascht mit Aussehen


24.05.2026 – 12:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Said El Mala (Archivbild): So sieht der Kölner Topspieler nicht mehr aus. (Quelle: IMAGO/Jordi Mergen/imago)

Said El Mala ist kaum wiederzuerkennen. Der Shootingstar des 1. FC Köln hat sich die Haare färben lassen. Die Kritik an seinem WM-Aus wird derweil immer lauter.

Nach seiner überraschenden Nichtberücksichtigung für die Weltmeisterschaft war es an der Zeit für einen Schnitt – zumindest auf dem Kopf: Said El Mala ist kaum wiederzuerkennen. Kurz nach seinem WM-Aus präsentiert der Torjäger des 1. FC Köln seinen mehr als 100.000 Instagram-Fans einen ganz neuen Look. Sein bislang dunkles Haar strahlt nun förmlich grau.

Teamkollege Ragnar Ache staunt in der Kommentarspalte: „El Blond, oder was?“ Und womöglich war El Malas Sturmpartner sogar eine Art Vorbild für die Typveränderung. Nach einer frustrierenden ersten Saisonhälfte hatte sich Ache die Haare ebenfalls hell gefärbt und erklärt: „Ich dachte, ich muss irgendetwas ändern.“ Anschließend blühte er auf, avancierte zum erfolgreichsten Scorer nach El Mala.

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Said El Mala „kann sich sportlich gar nichts vorwerfen“

Wollte der 19-Jährige nun ebenfalls einen optischen Neustart, um den WM-Frust hinter sich zu lassen? Laut Bundestrainer Julian Nagelsmann habe El Mala seine Nichtnominierung „gut aufgefasst“, doch natürlich dürfte der Senkrechtstarter nach beachtlichen 13 Treffern sowie fünf Vorlagen in seiner ersten Bundesligasaison auch enttäuscht gewesen sein.

Neuer Look: Said El Mala (l.) mit seinem Bruder Malek, der ebenfalls für den 1. FC Köln spielt. (Quelle: www.instagram.com/said.elmala)

Nagelsmann wurde am Samstagabend im Vorfeld des DFB-Pokalfinals zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart (3:0) noch einmal zu seinem Verzicht auf den Kölner befragt und versicherte: „Er kann sich sportlich gar nichts vorwerfen.“ El Mala sei ein „super Typ und guter Spieler“, der eine „große Zeit“ vor sich habe. Der Bundestrainer meinte sogar: „Said hätte es sich sportlich total verdient, dabei zu sein.“

El Mala: Nagelsmanns „Krux“ und eine seltsame Wortwahl

Warum er ihn, anders als Bayerns Youngster Lennart Karl, dennoch nicht nominiert hat? Nagelsmann verwies wie schon bei der Pressekonferenz am Donnerstag auf seine Spielidee: „Von der Grundhaltung wollen wir eher wie Bayern München spielen und sind nicht so auf Konter ausgelegt.“

Die „Krux“ sei zudem: „Ich muss bewerten, was die Spieler im Verein machen, ich muss aber auch bewerten, was die Spieler bei uns machen.“ Karl habe bei seinem DFB-Debüt im März einen „unglaublich guten Eindruck hinterlassen“, sei „demütig und trotzdem frech“ gewesen. Der im November nominierte, jedoch nicht eingesetzte El Mala habe wiederum „ein bisschen zurückhaltender“ agiert. Seltsam: Im November hatte Nagelsmann über den FC-Star ebenfalls gesagt: „Er ist demütig, aber trotzdem auch frech.“

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