Rheinpegel steigt weiter – zwölf Hochwasserpumpen in Betrieb

Regen und Wasser aus Nebenflüssen hat den Wasserstand des Rheins seit Tagen steigen lassen. Die Städte Köln und Düsseldorf treffen erste Vorkehrungen.

Seit einigen Tagen steigt der Wasserstand am Rhein. Der Grund dafür sind Regen und Wasser aus den Nebenflüssen. Wie eine Sprecherin der Stadtentwässerungsbetriebe am Montag der Deutschen Presseagentur mitteilte, seien in Köln bereits Radwege am Rhein sowie ein Parkplatz gesperrt worden.

Aktuell zeigt der Kölner Hochwasserpegel bereits einen Wasserstand von 6,56 Meter an. Ab 6,20 Meter gilt die Hochwassermarke eins. Ab dieser Marke müssen Schiffe bei geringerem Tempo in der Mitte des Rheines fahren.

Erste mobilen Wände aufgebaut

Bereits am Dienstagmorgen wurde diese Marke erreicht, wie die Kölner Wasserstandsvorhersage auf ihrer Homepage mitteilte. „Wir müssen mit steigendem Wasserstand noch bis Ende der Woche rechnen“ teilte die Sprecherin mit. Derzeit könnten Wasserstände über 7 Meter nicht ausgeschlossen werden, erklärten die Fachleute. Demnach werde der Höchststand der Hochwasserwelle Samstag mit Wasserständen um die 7,50 Meter erwartet.

Nach Angaben der Stadt Köln wird ab einem Stand von 7 Metern eine große Hochwasserschutzzentrale, je nach Steigerungsrate eingerichtet (Tag- und Nachtdienst). Außerdem werden im Rodenkirchener Auenviertel erste mobile Wände aufgebaut. In Porz Zündorf wird die Groov – ein ehemaliger Rheinarm – geflutet. Zudem sind zwölf Hochwasserpumpwerke in Betrieb.

Steigender Wasserstand auch in der Landeshauptstadt

Auch Düsseldorf stellte sich auf steigende Fluten ein: Die Stadt kündigte an, am Dienstag erste Zuläufe zu Teilen der Düssel zu schließen. Damit solle verhindert werden, dass mit dem höheren Wasserstand Rheinwasser in die Stadt fließt. Zudem solle am Donnerstag ein Hochwassertor im Stadtteil Hamm am Rhein geschlossen werden.

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