Der Knall war eine Kollision mit dem Mercedes E400D von Peter K. Roman P. sagt, dieser sei aus dem Nichts aufgetaucht. Peter K. dagegen behauptet, sein ehemaliger Mitspieler sei von links plötzlich über mehrere Spuren nach rechts gezogen, er habe auf den Standstreifen ausweichen müssen. Dadurch sei es zu der Kollision gekommen, die in dem Unfall endete. Die Anwälte beider Seiten verstricken sich vor Gericht in Meinungsverschiedenheiten.
Peter K. schafft es, eine weitere Kollision zu vermeiden: „Ich habe dann beschleunigt und vermutlich auch mit den technischen Assistenten das Fahrzeug wieder unter Kontrolle bekommen.“ Er fuhr zur nächsten Ausfahrt weiter und informierte dann die Polizei von einem Parkplatz aus über den Unfall. Später sagte er im Laufe der Ermittlungen zum Fahrverhalten von Roman P.: „Ich hatte das Gefühl, dass der Polo als Pylone für ein Überholmanöver benutzt werden sollte.“
Im Gegensatz zu Roman P. entschuldigt sich Peter K. direkt zu Beginn seiner Aussage, lässt über seinen Anwalt eine Erklärung verlesen: „Ich bin tief bewegt und empfinde große Verzweiflung. Zwei unschuldige Frauen haben ihr Leben verloren. Ich möchte mich aufrichtig entschuldigen. Es gibt keine Worte, die den Schmerz lindern können.“
Roman P. stellt das Unglück als Unfall dar. In den Ermittlungsakten gibt es Bilder, die zeigen, wie P. noch im Krankenwagen mit Halskrause ein Selfie macht, später fotografiert er sich mit einem Ex-Mitspieler im Krankenhaus. Wenige Tage nach dem Unfall besucht er eine Sauna- und Wellnessanlage. Auf die Frage, ob das nicht ein wenig befremdlich sei, antwortet P.: „Eine Psychologin hat mir geraten, dass ich das tun soll, was mir guttut.“
