Seit Jahren defekt

Pannen-Blitzer auf der Zoobrücke – Aufbau verzögert sich weiter


25.01.2026 – 07:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Zoobrücke in Köln (Archivbild): Seit Jahren sind die Blitzer dort kaputt und nicht in Betrieb. (Quelle: IMAGO/Elke Münzel)

Die neuen Messgeräte auf der Kölner Rheinbrücke sollten im Januar aufgestellt werden. Doch eisige Temperaturen verzögern den Aufbau erneut.

Nun führen eisige Temperaturen dazu, dass der Aufbau weiterhin nicht möglich ist. Ein Stadtsprecher erklärte t-online: „Die im Rahmen der Installation notwendigen Brückenbauarbeiten sowie die anschließenden Korrosionsschutzarbeiten können nur ab einer Temperatur von 8 Grad ausgeführt werden.“ Entscheidend dabei sei nicht die Außentemperatur, sondern die Temperatur der Brückenoberfläche.

Damit die Arbeiten beginnen können, werden die neuen Blitzerstandorte „eingehaust“, also beispielsweise mit einem Zelt geschützt. Anschließend soll die Brückenoberfläche erwärmt werden. „Diese Aufwärmphase wird rund zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen. Erst bei Erreichen der notwendigen Oberflächentemperatur können die eigentlichen Arbeiten beginnen“, so ein Stadtsprecher weiter.

Die Arbeiten dazu sollen in der kommenden Woche beginnen, hierbei kann es zu geringfügigen Verkehrseinschränkungen auf der Zoobrücke kommen. Die Stadt Köln plant, die Blitzer Anfang Februar endgültig in Betrieb zu nehmen. Zunächst ist ein Testzeitraum von sechs Monaten angedacht. Anschließend kann die Stadt entscheiden, ob sie die Geräte weiter mietet oder kauft.

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