Die Fußball-Europameisterschaft findet in Deutschland statt. In unserem Newsticker finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Turnier.
Das Wichtigste im Überblick
Neuer ist die Nummer eins: ter Stegen reagiert auf erneute Degradierung
Marc-André ter Stegen hat die erneute Degradierung zur Nummer zwei bei der Heim-EM schwer getroffen. „Es ist keine angenehme Situation. Aber der Trainer hat die Entscheidung getroffen, die akzeptiere ich, auch wenn ich nicht der gleichen Meinung bin“, sagte der Torwart des FC Barcelona im Teamquartier der Nationalmannschaft.
An einen Rücktritt aus der DFB-Elf habe er aber auch nach der Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Manuel Neuer als EM-Stammtorwart nie gedacht.
„Ich habe es zum Bundestrainer gesagt, das eine ist das Sportliche, das andere ist das Menschliche. Ich möchte, dass sich alle auf mich verlassen können“, sagte der 32-Jährige. „Für mich selber ist es enttäuschend, sehr enttäuschend. Aber am Ende des Tages hast du eine Verantwortung der Gruppe gegenüber. Ich werde helfen, wo ich kann“, versicherte der Schlussmann.
Neuer hatte am Montag gegen die Ukraine (0:0) nach 18 Monaten sein Comeback im DFB-Trikot gefeiert und anschließend Verständnis für ter Stegens Enttäuschung geäußert. Das Verhältnis unter den Torhütern sei gut, versicherte ter Stegen. „Das hat nichts mit Manu zu tun, wir haben die gleiche Position. Aber es hat auf persönlicher Ebene nichts mit ihm zu tun. Wir haben ein gutes Verhältnis. Auch wenn wir um das gleiche Ziel kämpfen, heißt es nicht, dass ich ihn nicht mögen würde“, sagte er.
Auf einen erneuten Ausfall Neuers würde er keinesfalls spekulieren. „Ich wünsche ihm auch nie, dass irgendwas passiert oder dass er einen Fehler macht. Das bin ich nicht. Das ist nicht meine Art und Weise. Es ist nicht leicht, die Nummer zwei zu sein, aber das, was ich machen kann, das werde ich tun“, sagte ter Stegen.
Champions-League-Finalisten angekommen: DFB-Kader ist komplett
Julian Nagelsmann kann bei der EM-Generalprobe am Freitag (20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) in Mönchengladbach gegen Griechenland aus dem Vollen schöpfen. Der Bundestrainer begrüßte bis Dienstagnachmittag auch die Champions-League-Sieger Toni Kroos und Antonio Rüdiger sowie Finalist Nico Schlotterbeck im Teamquartier in Herzogenaurach. Kroos und Rüdiger wurden von ihren Kollegen mit Applaus empfangen.
Damit ist Nagelsmanns aktuell 29-köpfiges Aufgebot, zu dem noch die U21-Leihgaben Brajan Gruda und Rocco Reitz gehören, komplett. Seinen endgültigen, bis zu 26 Spieler umfassenden Turnierkader muss der Bundestrainer bis um Mitternacht nach dem Spiel gegen Griechenland bei der Uefa melden. Neben Gruda und Reitz muss er dann noch einen Spieler streichen.
Die Stammspieler Rüdiger und Kroos wurden im Test gegen die Ukraine in Nürnberg (0:0) am Montag noch von Waldemar Anton und Pascal Groß vertreten. Die beiden Profis von Real Madrid, sagte Groß, könnten der DFB-Elf „extrem viel“ geben: „Sie werden die Mannschaft nochmal auf ein anderes Level heben.“
EM-Titel? Rüdiger mahnt zur Zurückhaltung
Antonio Rüdiger hat die deutsche Fußball-NationalmJulian Nagelsmann kann bei der EM-Generalprobe am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Mönchengladbach gegen Griechenland aus dem Vollen schöpfen. Der Bundestrainer begrüßte bis Dienstagnachmittag auch die Champions-League-Sieger Toni Kroos und Antonio Rüdiger sowie Finalist Nico Schlotterbeck im Teamquartier in Herzogenaurach. Kroos und Rüdiger wurden von ihren Kollegen mit Applaus empfangen.annschaft vor der Heim-EM zur Zurückhaltung ermahnt. „Zu viel über den Titel zu reden, wird am Ende eher wieder von Nachteil sein“, sagte der Champions-League-Sieger von Real Madrid im Sport1-Interview. Daher sei es das „oberste Ziel, dass wir eine Begeisterung im Land auslösen wollen, am liebsten schon direkt zum Eröffnungsspiel“.
Damit ist Nagelsmanns aktuell 29-köpfiges Aufgebot, zu dem noch die U21-Leihgaben Brajan Gruda und Rocco Reitz gehören, komplett. Seinen endgültigen, bis zu 26 Spieler umfassenden Turnierkader muss der Bundestrainer bis um Mitternacht nach dem Spiel gegen Griechenland bei der UEFA melden. Neben Gruda und Reitz muss er dann noch einen Spieler streichen.
