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Neue Studie widerlegt frühe Theorie

wochentlich.deBy wochentlich.de1 Dezember 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Neue Studie widerlegt frühe Theorie
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Studie enthüllt

Hauskatzen kamen viel später nach Europa als gedacht


01.12.2025 – 13:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Hauskatze: Die Domestizierung von Katzen begann vor rund 10.000 Jahren. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)

Neue Genanalysen zeigen: Die modernen Hauskatzen kamen erst viel später nach Europa als bisher angenommen. Und ihre Reise verlief anders als zunächst gedacht.

Katzen sind in Deutschland die beliebtesten Haustiere. Im Jahr 2024 gab es in deutschen Haushalten 15,9 Millionen Samtpfoten. Dass die Tiere heute so in unser Leben eingebunden und für viele Menschen sogar vollwertige Familienmitglieder sind, ist das Ergebnis eines langen Domestizierungsprozesses.

Dieser Prozess begann vor rund 10.000 Jahren im Nahen Osten. Doch es dauerte noch knapp 8.000 Jahre, bis die Hauskatze nach Europa kam. Das hat die Untersuchung eines internationalen Forschungsteams ergeben. Die Ergebnisse wurden jüngst in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

Zuvor nahm man an, dass die Tiere schon vor über 6.000 Jahren zusammen mit den ersten Ackerbauern nach Europa gelangt waren. Doch die neue Studie zeigt, dass die heutigen Hauskatzen hierzulande erst deutlich später auftauchen.

Für die Analyse untersuchten die Forscher das Erbgut von 225 Katzen. Diese stammten aus archäologischen Fundstätten in Europa, Anatolien und Nordafrika sowie aus heutigen Wild- und Hauskatzenpopulationen. Die Auswertung ergab: Frühe Katzenfunde aus Südosteuropa, die etwa 9.500 bis 6.300 Jahre alt sind, gehörten genetisch nicht zur modernen Hauskatze Felis catus. Es handelte sich vielmehr um Europäische Wildkatzen oder um Mischformen mit einzelnen Genen afrikanischer Herkunft.

Das widerspricht der bisherigen Annahme, Hauskatzen seien mit den ersten neolithischen Siedlern aus dem Nahen Osten eingewandert. Ihre Anwesenheit in prähistorischen Siedlungen wurde bislang als Hinweis auf frühe Domestizierung gedeutet – offenbar ein Trugschluss.

Statt einer frühen Domestizierung auf dem europäischen Festland identifizierte das internationale Forschungsteam zwei spätere Einwanderungswellen aus Nordafrika.

Die erste fand vor etwa 2.200 Jahren statt. Dabei wurden offenbar wilde Vorfahren der heutigen Hauskatzen nach Sardinien gebracht – vermutlich durch Seefahrer oder Händler. Eine zweite Welle brachte die genetische Grundlage der heutigen Hauskatzen dann nicht später als vor rund 2.000 Jahren auf das europäische Festland. Diese Katzen verbreiteten sich anschließend rasch in ganz Europa.

Das Forschungsteam, darunter auch Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), stellte fest, dass heutige Hauskatzen in Europa vor allem genetische Merkmale der nordafrikanischen Wildkatze Felis lybica lybica tragen. Diese ist damit der direkte Vorfahre und nicht die asiatische oder nahöstliche Unterart, wie lange angenommen.

Trotz der neuen Erkenntnisse bleibt der genaue Ort der Domestizierung unklar. Zwar gilt Nordafrika inzwischen als wahrscheinlichste Ursprungsregion, doch wann und unter welchen Umständen Katzen zum ersten Mal gezielt als Haustiere gehalten wurden, ist weiterhin offen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Hauskatze nicht – wie etwa Hund oder Rind – mit der Expansion der Landwirtschaft verbreitete. Vielmehr spielte der antike Seehandel eine zentrale Rolle. Die Katzen reisten auf Schiffen über das Mittelmeer und fanden auf diese Weise ihren Weg nach Europa. Auch kulturelle Kontakte und die Urbanisierung könnten ihre Verbreitung begünstigt haben.

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