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Nach Gewalt-Eklat in Berlin – Verein kritisiert Polizei scharf

wochentlich.deBy wochentlich.de19 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Nach Gewalt-Eklat in Berlin – Verein kritisiert Polizei scharf
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Forderung nach Krisengespräch

Hertha BSC kritisiert Polizei nach Gewalt-Eklat scharf

18.01.2026 – 17:10 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ein Blick in die Ostkurve der Hertha-Fans vor dem Schalke-Spiel: Es kam zu heftigen Ausschreitungen. (Quelle: Andreas Gora/dpa/dpa-bilder)

Hertha BSC kritisiert die Polizeistrategie nach etwa 50 Verletzten beim Spiel gegen Schalke. Hochrangige Vertreter sollen nun an einen Tisch gebracht werden.

Bei gewalttätigen Vorfällen vor dem Zweitliga-Topspiel zwischen Hertha BSC und Schalke 04 in Berlin wurden mehr als 50 Polizisten und Fans verletzt. Die Auseinandersetzungen fanden im Umlauf des Olympiastadions statt.

Hertha BSC übte nach den Ereignissen Kritik an der jüngsten Strategie der Sicherheitskräfte. Der Verein fordert einen intensiven Dialog mit der Berliner Polizei und politischen Führungskräften der Hauptstadt.

In einer Pressemitteilung erklärte das Präsidium und die Geschäftsführung des Hauptstadt-Clubs: „In den vergangenen Monaten ist aus unterschiedlichen Perspektiven wiederholt der Eindruck entstanden, dass Einsatzkonzepte und polizeiliche Präsenz von Fans als zunehmend konfrontativ und in der Gesamtheit an Spieltagen, insbesondere am gestrigen Spieltag, nicht mehr durchgängig deeskalierend wahrgenommen worden sind. Diese Wahrnehmung teilt auch Hertha BSC und hat entsprechende Beobachtungen wiederholt gegenüber der Polizei adressiert.“

Der Hauptstadtclub fordert die Einbeziehung von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) in den Dialog. Die Hertha-Führung betonte: „Ziel bleibt es, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen der Fußball und seine Fankultur als verbindendes Erlebnis wahrgenommen und respektiert werden und alle Beteiligten ihrer Verantwortung mit Augenmaß und Respekt gerecht werden.“

Laut Berliner Polizei kam es zu massiven Provokationen und Fehlverhalten von Hertha-Fans vor der Ostkurve des Olympiastadions. Bei den Auseinandersetzungen erlitten 21 Polizisten und 31 Fans Verletzungen. Die Beamten nahmen fünf Personen vorläufig fest. Polizei und Fan-Vertreter warfen einander übertriebene Härte und Gewaltbereitschaft vor.

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