Wahrscheinlicher ist wohl, dass der Gang einfach nur Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlagen war. Dennoch übt der Hanebuth-Gang mit seinem morbiden Charme bis heute eine Faszination aus. Wer dem Mythos auf die Spur kommen will, kann bei der Tourist-Info eine Krimi-Tour durch die Altstadt buchen. Mehr zu dem Gang lesen Sie hier.

Ein „Lost Place“ der besonderen Art ist die U-Bahn-Station für die Linie D unter dem Hauptbahnhof, die nie fertiggestellt wurde. In den weitläufigen, schlecht beleuchteten Räumen ist es kalt, an manchen Stellen tropft es von der Decke. Die Station wurde Anfang der 1970er-Jahre mitgebaut, als der Raschplatz umgestaltet wurde. Allerdings ging die Linie D nie in Betrieb, sodass dort unten nur selten Menschen sind.

In den kahlen, dunklen Rohbau gelangen Interessierte nur im Rahmen einer Führung, die vom Verein Stattreisen Hannover angeboten wird. Dabei geht es am Raschplatz durch eine unscheinbare Tür in die Tiefen des Untergrunds.

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