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Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er am Freitag in einer Reifenfabrik in Zentraljapan acht Menschen erstochen und sieben weitere verletzt hatte, wobei es sich vermutlich um Bleichmittel handelte, teilten die Behörden mit.

Die Opfer der Messerstecherei wurden in Krankenhäuser gebracht, die übrigen wurden wegen ihrer Verletzungen behandelt.

Nach Angaben der Feuerwehr von Fujisan Nanto befinden sich fünf der erstochenen Personen weiterhin in ernstem Zustand. Weitere Details liegen noch nicht vor.

Feuerwehrleute sagten, sie hätten einen Notruf von der Yokohama Rubber Company erhalten, die in der Stadt Mishima in der Präfektur Shizuoka westlich von Tokio ansässig ist.

Das Werk beschäftigt fast 1.000 Mitarbeiter und produziert Pkw-Reifen. Laut der japanischen Zeitung Asahi war der Angreifer mit einem Überlebensmesser bewaffnet und trug eine Gasmaske, als er verschiedene Abteilungen der Fabrik angriff, bevor er vor Ort festgenommen wurde.

Die Rettungsdienste schickten eine Flotte von Krankenwagen und Feuerwehrautos zur Baustelle.

Die Polizei der Präfektur Shizuoka sagte, dass es sich bei dem Angreifer um einen 38-jährigen Mann handele, der wegen mutmaßlichen versuchten Mordes festgenommen worden sei, nannte jedoch keine weiteren Einzelheiten.

Zusätzliche Quellen • AP

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