
Besonders auffällig ist der Trend bei den unter 40-Jährigen. In dieser Altersgruppe kamen 1,2 Millionen neue Anlegerinnen und Anleger hinzu. Mehr als 60 Prozent des gesamten Zuwachses gehen auf sie zurück. Mit 4,9 Millionen Investierenden sind die Jüngeren inzwischen die größte Anlegergruppe. Sie setzen überdurchschnittlich häufig auf ETFs und Sparpläne.
Regional zeigen sich klare Unterschiede. In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen besitzt etwa ein Viertel der Bevölkerung Aktien. In ostdeutschen Bundesländern sind es deutlich weniger. Allerdings holt der Osten auf: Dort wuchs die Zahl der Aktionäre prozentual stärker als im Westen.
Besonders ausgeprägt ist das Gefälle beim Einkommen. Fast jede zweite Person mit mehr als 4.000 Euro Nettoeinkommen besitzt Aktien oder Fonds. Bei Einkommen unter 2.000 Euro ist es nur etwa jede Achte. Zwar wächst die Anlegerzahl in allen Einkommensgruppen, doch der Zugang zum Kapitalmarkt bleibt für viele weiterhin eine Geldfrage.
Wer noch nicht dabei ist, dem wird der Einstieg heute einfacher denn je gemacht. Online-Depots, günstige ETFs und Sparpläne, die bereits ab wenigen Euro im Monat möglich sind, öffnen den Kapitalmarkt auch für Menschen mit geringerem Einkommen. Zudem ist das Risiko von Verlusten überschaubar, wenn Sie einige Grundregeln beachten.
Wichtigster Punkt: langfristig und breit gestreut investieren, statt allein auf Einzelaktien zu setzen. So können Sie Schwankungen besser aussitzen und über Jahrzehnte Vermögen aufbauen. ETFs bieten dafür das beste Vehikel, da Sie damit zu niedrigen Kosten auf einen Schlag in Tausende Unternehmen auf der ganzen Welt investieren können.













