Tödlicher Streit auf größtem Kreuzfahrtschiff der Welt
Mann zückt Messer – kurz darauf treibt er leblos im Atlantik
29.07.2025 – 09:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Kreuzfahrtpassagiere genießen eine sonnige Luxusreise an die Bahamas. Doch plötzlich greift ein Mann zum Messer – und kurz darauf ist er selbst tot.
Der Vorfall, über den US-Medien berichten, ereignete sich am Donnerstag (24. Juli) vor den Bahamas im Atlantik, kurz vor der Insel San Salvador. Wie die örtliche Polizei „NBC News“ sagte, stach ein 35-jähriger Südafrikaner gegen 19.30 Uhr Ortszeit auf seine 28 Jahre alte Kollegin ein. Auch sie soll aus Südafrika stammen. Angreifer und Opfer arbeiteten auf dem Luxusliner.
Die 28-Jährige erlitt Stichverletzungen im Oberkörper, laut Polizei soll ihr Zustand mittlerweile stabil sein.
Nach der Attacke ging das Drama auf dem Kreuzfahrtschiff weiter: Der Angreifer flüchtete und sprang vom Schiff ins Meer, so die Polizei. Such- und Rettungskräfte konnten später nur noch den leblosen Körper des Mannes bergen. An Bord wurde er für tot erklärt. Möglicherweise ist er ertrunken, eine Autopsie steht noch aus.
Das für die „Icon of the Seas“ zuständige Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean erklärte dem Sender „CBS News“: „Wir sprechen der Familie und den Angehörigen des Besatzungsmitglieds unser aufrichtiges Beileid aus. Aus Respekt vor ihrer Privatsphäre können wir keine weiteren Einzelheiten mitteilen.“ Auslöser des Angriffs soll ein privater Streit gewesen sein.
Dem Bericht von „CBS News“ zufolge machte sich nach der Tat Unruhe unter den Passagieren breit. Mehrere Gäste hätten gehört, wie die Besatzung die Worte „Oscar, Oscar, Oscar“ gehört habe. Dabei handele es sich um einen Code für „Mann über Bord“, der von Royal Caribbean genutzt wird.
Die „Icon of the Seas“ war in Miami auf eine siebentägige Reise aufgebrochen. Für Samstag wurde die Rückkehr in den Hafen erwartet. Der Luxusliner ist seit 2024 im Dienst und biete Platz für 7.600 Passagiere. Er hat sieben Pools, 20 Decks und 40 Bars und Restaurants. Das große Kreuzfahrtschiff hat rund 2 Milliarden Euro gekostet.











