Da war jemand sauer: Kriminalbiologe Mark Benecke beschwert sich in einem Facebook-Post darüber, dass eine Radspur in Köln von „Protz-Autos“ blockiert worden sei.
Deutschlands wohl bekanntester Kriminalbiologe fühlt sich verrückt. Nicht bei der Arbeit, sondern bei einem Abendbesuch in der Kölner City, wo Mark Benecke am Wochenende über den Stau auf dem Ring staunte und deswegen einen verärgerten Facebook-Post mit einem „fühlt sich verrückt“ absetzte.
Benecke beschwert sich darüber, dass der Radweg auf der rechten Straßenseite von Autos blockiert worden sei. Der gesamte Fahrradstreifen werde als reine Autospur verwendet. Als erstes Auto vor ihm ist ein Porsche zu sehen. „Unmöglich, dort Rad zu fahren. Wozu dient der „Fahrrad“-Weg, wenn er nur von Protz-Autos befahren wird? Habe ich in keiner anderen Stadt je gesehen – dort sind Fahrrad-Wege für Fahrräder“, schreibt er abschließend und fügt ein „lachend: euer Markito“ noch hinzu. Fahrradwege für Radler also – und nicht für Protz-Autos.
