Um Kindersitze im Auto zu befestigen, gibt es in den meisten Autos mittlerweile Isofix-Befestigungspunkte. Billige Adapter aus dem Internet sind lebensgefährlich.

Selbst gute und hochwertige Kindersitze im Auto können nur dann wirklich schützen, wenn sie richtig befestigt sind. Die meisten modernen Autos haben dafür die sogenannten Isofix-Befestigungspunkte, die für Stabilität sorgen – seit 2006 sind sie in den meisten Fahrzeugen Standard.

Wer so etwas nicht im Auto hat, zum Beispiel bei Oldtimern, sollte auf keinen Fall Nachrüstlösungen aus dem Internet nutzen, warnt jetzt das Kraftfahrtbundesamt (KBA): Bei einem Unfall droht erhöhte Verletzungs- und im schlimmsten Fall Lebensgefahr.

Die Behörde hat sogenannte Universal-Isofix-Adapter unterschiedlicher Bauart aus dem Internet in Crashtests überprüfen lassen. Alarmierendes Ergebnis: Die Sitze lösten sich aus den Nachrüst-Halterungen und flogen frei durch den Fahrgastraum des Autos. Das kann tödliche Verletzungen nach sich ziehen. In solchen Fällen warnen die Behörden normalerweise sogar die Kunden direkt – da die meisten Hersteller solcher Nachrüstlösungen außerhalb der EU sitzen, warnt das KBA öffentlich.

Die Behörde informiert weiter: Die Benutzung solcher Adapter ist in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt. Kindersitze dürfen ausschließlich mit den fahrzeugeigenen geprüften und genehmigten Isofix-Aufnahmepunkten verbunden werden.

Wer auf Isofix-Befestigungen nicht verzichten will, kann sie bei bestimmten Fahrzeugen legal nachrüsten lassen. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Betriebsanleitung, beim Fahrzeughersteller selbst oder Sie kontaktieren Ihre Kfz-Werkstatt.

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