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Finanzen

Krankenhaus in Remagen schließt nach gescheiterten Verhandlungen

wochentlich.deBy wochentlich.de26 November 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Krankenhaus in Remagen schließt nach gescheiterten Verhandlungen
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118 Mitarbeiter betroffen

Krankenhaus muss nach Insolvenz schließen

26.11.2025 – 09:32 UhrLesedauer: 2 Min.

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Nach gescheiterten Gesprächen ist der Investor für das Maria Stern Krankenhaus wieder abgesprungen. (Symbolbild) (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-bilder)

Die letzten Patienten des Krankenhauses Maria Stern werden am 28. November entlassen. Danach schließen die Türen der Einrichtung endgültig.

Das Krankenhaus Maria Stern in Remagen wird Ende November geschlossen, nachdem die geplante Übernahme durch das Unternehmen IGP Med gescheitert ist. Für 118 Mitarbeiter werden Kündigungen ausgesprochen, während andere künftig am Standort Linz arbeiten können. Das Medizinische Versorgungszentrum in Remagen bleibt jedoch erhalten.

Die Schließung des Krankenhauses wurde vom Generalhandlungsbevollmächtigten Mark Boddenberg verkündet, nachdem die jüngsten Verhandlungen am 24. November keine entscheidenden Fortschritte gebracht hatten. „Vor dem Hintergrund der verfahrensrechtlichen Notwendigkeiten bin ich nun gezwungen, den Klinikbetrieb einzustellen“, erklärte Boddenberg. Im Zuge der Umstrukturierung sollen zahlreiche Abteilungen zusammengelegt werden, wodurch viele Mitarbeiter künftig am Standort Linz tätig sein können.

Das Krankenhaus Maria Stern gehört zum Verbundkrankenhaus Linz-Remagen, das bereits am 20. März ein Schutzschirmverfahren beantragt hatte. Die Schließung der kleineren Klinik hatte sich seit einiger Zeit abgezeichnet. Das Verhältnis zwischen dem Investor und dem Generalhandlungsbevollmächtigten hatte sich zuletzt offenbar zunehmend verschlechtert. Streitpunkte waren unter anderem ein nicht zustande gekommener Notartermin sowie die überraschende Forderung des Investors nach einer Mehrheitsbeteiligung am größeren Standort in Linz.

Stephan Engels de Rey, Geschäftsführer von IGP Med, betonte, dass ein Weiterbetrieb „aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Remagen“ nach Ende November nicht möglich sei. Der Standort könne nun „nur durch einen Neustart erhalten“ werden. Trotz der öffentlichen Auseinandersetzungen will Engels nicht aufgeben: „Die öffentlich ausgetragene Diskussion der letzten Tage belastet mich sehr“, erklärte er. Ihm gehe es aber um die Sache, „und deshalb will ich mich nicht zurückziehen“. Ziel des Investors sei es nun, das Krankenhausgebäude zu erwerben und mit einem neuen Partner aus dem Krankenhausbereich ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln.

Für Engels ist das Projekt in Remagen nicht das einzige Krankenhausprojekt. Im Oktober 2024 hatte er in Schleswig-Holstein das ehemalige Krankenhaus Bad Bramstedt aus der Insolvenz gekauft, das er mittlerweile als Auenlandklinik betreibt. Zudem tritt er als Investor für das insolvente Krankenhaus Schwabach in Bayern auf, wo er eine Fachklinik mit Fokus auf Geriatrie, Neurologie und Reha plant.

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