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Eine neue Runde der Kämpfe zwischen Thailand und Kambodscha hat bei Reisenden, die zu zwei der beliebtesten Urlaubsziele Südostasiens reisen, Anlass zur Sorge gegeben.
Die Spannungen eskalierten am Montag, als Thailand Luftangriffe gegen angeblich militärische Einrichtungen jenseits der Grenze in Kambodscha startete. Beide Seiten warfen der anderen vor, zuerst geschossen zu haben.
Zu den Auseinandersetzungen kam es nur zwei Monate nach der Ankündigung eines von den USA vermittelten Friedensplans. Sie folgen auch einer Landminenexplosion im November, die die Bemühungen, einen Waffenstillstand zu garantieren, zum Erliegen brachte Kämpfe im Juli forderte 40 Tote und erzwang die Schließung der Landgrenzen.
Die Zusammenstöße dieser Woche haben erneut Zehntausende vertrieben. Nach Angaben thailändischer Beamter sind derzeit mehr als 125.000 Menschen in provisorischen Lagern untergebracht, während Kambodscha nach eigenen Angaben mehr als 21.000 Menschen aus drei Grenzprovinzen evakuiert hat.
Die Kämpfe fanden bisher nur in abgelegenen Grenzbezirken statt, die weit entfernt von den Städten liegen, die normalerweise von Touristen besucht werden.
Trotz der Zusammenstöße werden die Flüge nach Thailand weiterhin durchgeführt
Thailand und Kambodscha sind in den Winterferien sehr beliebte Reiseziele, da in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre kaltes Wetter vorherrscht. Doch der Konflikt hat den Reisen im Winter keinen Abbruch getan und die großen Touristenzentren bislang nicht beeinträchtigt.
Die Kämpfe finden weit entfernt von beliebten Reisezielen statt, darunter Bangkok, Phuket, Chiang Mai, Siem Reap und Phnom Penh.
Doch früher am Dienstag brachten Zusammenstöße entlang der thailändischen Grenze in Trat die Kämpfe in die Nähe Touristeninseln von Koh Chang, Koh Kood und Koh Mak. Von den thailändischen Provinzen an der Grenze zu Kambodscha ist bisher nur Chanthaburi den Kämpfen entgangen.
Trotz der Angriffe teilte ein Sprecher der kambodschanischen Zivilluftfahrtbehörde lokalen Reportern mit, dass die Flüge zwischen Bangkok, Phnom Penh und Siem Reap weiterhin normal funktionieren, obwohl einige Lufträume bis auf Weiteres gesperrt bleiben.
Die Landgrenzen sind jedoch für die Ein- und Ausreise geschlossen, sodass Reisende derzeit nicht auf dem Straßenweg zwischen den beiden Ländern reisen können.
Was sagen nationale Berater?
Das britische Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) rät von Reisen in die betroffenen Abschnitte der thailändisch-kambodschanischen Grenze ab, die nicht unbedingt notwendig sind, und verweist auf anhaltende Schüsse, Artillerieeinsätze und das Vorhandensein nicht explodierter Landminen.
Mehrere Tempelanlagen entlang der Grenze, darunter der umstrittene Preah Vihear in Kambodscha, der in Thailand als Khao Phra Wihan bekannt ist, sind geschlossen.
Das FCDO hat jedoch keine umfassendere Warnung vor Reisen nach Thailand oder Kambodscha herausgegeben, und die großen Flughäfen, Resorts und Städte beider Länder bleiben geöffnet.
Vorsichtige Reisende im Vereinigten Königreich sollten beachten, dass Rückerstattungen nicht garantiert werden, sofern in der Warnung nicht vor landesweiten Reisen in Thailand oder Kambodscha gewarnt wird.
