Produzent starb vor drei Monaten

Jack Whites Witwe: „In Wahrheit war unsere Ehe da längst tot“


Aktualisiert am 21.01.2026 – 11:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Rafaella Nussbaum und Jack White: Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. (Quelle: IMAGO/Frederic Kern)

Rafaella Nussbaum verlor im vergangenen Jahr ihren Ehemann. Doch schon die Zeit vor seinem plötzlichen Tod war für die 41-Jährige nur schwer zu ertragen.

Jack White starb im Oktober 2025 durch Selbstmord. Er wurde 85 Jahre alt. Der Musikproduzent hinterließ seine Ehefrau Rafaella Nussbaum und die beiden gemeinsamen Kinder. Es war jedoch nicht erst Whites Selbstmord, der das Leben der 41-Jährigen erschütterte. „Mein Leben war seit Dezember 2024 wie ein schlechter Film“, sagte sie jetzt im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung.

Laut Rafaella Nussbaum litt Jack White schon lange vor seinem Tod an schweren Depressionen. Er habe wiederholt versucht, sich umzubringen. 2014 sei während ihrer Beziehung sein erster Selbstmordversuch gewesen. „Ich habe Jack immer wieder gebeten, sich professionelle Hilfe zu suchen. Depressionen bekommt man nicht alleine in den Griff.“ Dann kam die Corona-Pandemie und Jack White habe „keine Lust mehr“ gehabt, das Haus zu verlassen, sagte Rafaella Nussbaum dem „Bunte“-Magazin. „Er hatte total den Boden unter den Füßen verloren und keinerlei Bezug zur Realität mehr.“

Nach einem weiteren Selbstmordversuch im Dezember 2024 beendete Rafaella Nussbaum die Ehe. „Wir waren kein Liebespaar mehr. Das konnte ich nicht mehr.“ Nach außen hin gaben sie noch das glückliche Liebespaar, etwa im Sommer 2025 bei der Einschulung ihres Sohnes – aber „in Wahrheit war unsere Ehe da längst tot“. Rückblickend sagte sie nun: „Der Mann, den ich so geliebt und bewundert hatte, war nicht mehr da. Stattdessen drohte er mir, es wieder zu tun. Nach außen haben wir eine Lüge transportiert, um sein Bild in der Öffentlichkeit zu wahren. Eine heile Familie, ein gesunder, erfolgreicher und viriler Superstar, Millionär und Vater.“

Weiter erklärte Rafaella Nussbaum: „Ich möchte Jack nur in guter Erinnerung behalten – und all diese schrecklichen Bilder aus meinem Kopf verschwinden lassen. Aber nach allem, was ich nach seinem Tod erfahren habe, ist da nicht nur die Trauer, sondern auch Wut und Chaos.“ Sie habe nach dessen Tod „Unfassbares“ erfahren, das sie verarbeiten müsse. „Ich habe sein Handy geöffnet – und Nachrichten und Liebesschwüre entdeckt. Er hatte 14 Jahre, also fast unsere ganze Beziehung, ein Verhältnis mit einer Frau. Er hat ihr Zehntausende überwiesen und sich jede Woche mit ihr getroffen“, so die Witwe.

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