Polizeiliche Kriminalstatistik
In diesen Städten wird am häufigsten eingebrochen
Aktualisiert am 13.10.2025 – 13:14 UhrLesedauer: 2 Min.

In der polizeilichen Kriminalstatistik zeigen sich deutliche Unterschiede bei Wohnungseinbrüchen in deutschen Städten. Welche Großstadt führt?
Alle vier bis sechs Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Doch in welcher Stadt passiert das am häufigsten? Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik. Mit 8.530 Wohnungseinbrüchen pro Jahr ist Berlin Spitzenreiter. In Köln sind es fast ein Drittel weniger (3.039), dicht gefolgt von Hamburg mit 3.008. Auf Platz vier liegt Essen.
Die laut Statistik wenigsten Einbrüche gibt es hingegen in Ingolstadt (26), in Fürth (34) und in Erlangen (39).
Die Zahlen beziehen sich jedoch nur auf die polizeilich erfassten Einbrüche. Außerdem wurde die Anzahl nicht in Relation zur Einwohnerzahl gesetzt. Berücksichtigt man diese, ergibt sich ein anderes Bild.
Denn dann führt Mülheim mit 324 Einbrüchen pro 100.000 Einwohnern, gefolgt von Bremerhaven (313) und Köln (279). Berlin liegt mit 226 auf Platz 8. Doch auch unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl sind Ingolstadt (18), Fürth (26) und Erlangen (33) am sichersten.
Anmerkung: Bei den Zahlen handelt es sich ausschließlich um polizeilich erfasste Werte aus dem Jahr 2024 und um Großstädte. Wie oft in Kleinstädten eingebrochen wird und wie viele Fälle aus Angst vor den Tätern oder aus anderen Gründen nicht gemeldet werden, lässt sich daraus jedoch nicht ablesen.
Vor allem in Einbruchhochburgen lohnt sich die Investition in Schutzsysteme. Und auch dann, wenn Sie in einer Großstadt mit weniger Einbrüchen wohnen, kann es sich durchaus lohnen, in den Einbruchschutz zu investieren, um finanziellem Verlust und möglicherweise auch emotionalen Folgen vorzubeugen.
