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Finanzen

Ifo-Chef Fuest warnt vor wirtschaftlichem Niedergang Deutschlands

wochentlich.deBy wochentlich.de26 Oktober 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Ifo-Chef Fuest warnt vor wirtschaftlichem Niedergang Deutschlands
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Ifo-Chef sieht Deutschland im Niedergang

„Die Lage ist mittlerweile dramatisch“

Aktualisiert am 26.10.2025 – 12:17 UhrLesedauer: 1 Min.

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Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts sieht Deutschland in einer prekären finanziellen Situation. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/imago)

Deutschland könnte bald „italienische Verhältnisse“ erleben, warnt Ifo-Chef Clemens Fuest. Er sieht die Gefahr eines niedrigen Lebensstandards für viele Bürger.

Ifo-Präsident Clemens Fuest warnt eindringlich vor einem Abstieg der deutschen Wirtschaft. „Deutschland befindet sich seit Jahren in einem wirtschaftlichen Niedergang. Die Lage ist mittlerweile dramatisch“, sagte Fuest der „Bild am Sonntag“ unter Verweis auf eine neue Studie seines Instituts laut Vorabbericht. Diese zeigt, dass der Staatskonsum seit 2015 um gut 25 Prozent gestiegen ist, während die Unternehmensinvestitionen wieder auf das Niveau von 2015 zurückgefallen sind.

Fuest warnte, der Wohlstand des Landes sei akut in Gefahr: „Weniger private Investitionen bedeuten mittelfristig weniger Wachstum, weniger Steuereinnahmen und damit auch weniger Geld für staatliche Leistungen.“

Der durchschnittliche Lebensstandard stagniere bereits seit Längerem. Dies führe zu einer Spaltung der Gesellschaft, da viele Bürger bereits einen sinkenden Lebensstandard erlebten. Bei anderen steige er dagegen. Fuest warnte, es drohten „italienische Verhältnisse“ in Deutschland.

Der Ökonom forderte die Bundesregierung auf, bis zum Frühjahr 2026 ein „umfassendes Reform-Gesamtkonzept“ vorzulegen, „das weit über den Koalitionsvertrag hinausgeht“. Dieses müsse auch Sozialreformen beinhalten; so müsse etwa die Mütterrente gestoppt werden. „Stattdessen sollte die Regierung konsequent dafür sorgen, dass die Beiträge nicht weiter steigen.“ Firmen müssten von Bürokratie entlastet werden, beispielsweise durch den Wegfall von Dokumentationspflichten bei CO2, Lieferketten und Mindestlohn. Diese verursachten nur Kosten, brächten aber nichts, so Fuest. Das könne jährlich bis zu 146 Milliarden Euro zusätzlichen Wohlstand schaffen.

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