Glatteis am Montag – Schulen entscheiden selbst über Öffnung

Glatteisgefahr in Sachsen

Schulen entscheiden selbst über Öffnung am Montag

11.01.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Bus im Freistaat (Symbolbild): Eltern könnten ihre Kinder zu Hause lassen, wenn ihnen der Weg zur Schule zu gefährlich erscheint. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)

Sachsen setzt auf Eigenverantwortung der Schulen bei drohender Glatteisbildung. Die Regelung unterscheidet sich deutlich von der Vorgehensweise in Nordrhein-Westfalen.

Das sächsische Kultusministerium hat entschieden, den Schulen die Verantwortung für mögliche Schließungen bei Glatteisgefahr am Montag zu überlassen. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, es werde keine zentrale Vorgabe geben.

Die Entscheidung bleibe in der Eigenverantwortung der Schulen. Begründet wird dies mit den örtlich sehr unterschiedlichen Begebenheiten. Eltern könnten ihre Kinder demnach zu Hause lassen, wenn ihnen der Schulweg zu gefährlich erscheint. In diesem Fall müssten sie die Schule rechtzeitig informieren.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer sehr hohen Glatteisgefahr am Montag. Nach Angaben des DWD wird der anfängliche Schneefall voraussichtlich am Montagnachmittag in Regen übergehen. Dieser könnte auf bereits gefrorene Fahrbahnen und Gehwege fallen.

Die Entscheidung in Sachsen steht im Kontrast zu Maßnahmen in anderen Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen gilt für die Schüler am Montag landesweit Distanzunterricht. Das dortige Schulministerium begründete diese Entscheidung mit der zu großen Gefahr durch das befürchtete Glatteis.

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