Großeinsatz mit Maschinenpistolen

Gewalttat in Hamburger Wohnung – zwei Tote


Aktualisiert am 08.07.2025 – 19:42 UhrLesedauer: 1 Min.

Großeinsatz in Hamburg: Zwischenzeitlich bestand offenbar der Verdacht, dass ein Täter von außen verantwortlich für die Bluttat gewesen sein könnte. (Quelle: NEWS5 / N5 DESK)

Beamte werden zu einem Wohnhaus in Hamburg gerufen. Was sie finden, veranlasst sie zu einem Großeinsatz. Fotos zeigen vermummte Einsatzkräfte mit Maschinenpistolen.

In Hamburg sind bei einer Gewalttat in einem Wohnhaus in Barmbek-Nord zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei wurde eigener Auskunft zufolge am Dienstagnachmittag in die Lorichsstraße gerufen. Wie die Beamten mitteilten, hatten sie einen Hinweis bekommen.

In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte um kurz nach 16 Uhr eine tote 21-Jährige. Außerdem entdeckten sie einen schwerstverletzten Mann. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Doch die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun – er starb wenig später.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, bestand offenbar zunächst der Verdacht, ein unbekannter Dritter könnte die beiden getötet haben. Zahlreiche Beamte schwärmten zur Fahndung aus. Auf Fotos sind unter anderem schwer bewaffnete und vermummte Einsatzkräfte mit Maschinenpistolen zu sehen.

Doch der Verdacht eines Täters von außen bestätigte sich nicht: Am Abend teilten die Beamten mit, es gebe derzeit keine Hinweise auf die Beteiligung einer dritten Person. Die Fahndungsmaßnahmen wurden eingestellt.

Nun ermitteln die Mordkommission des Hamburger Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Hamburg. Laut „Hamburger Abendblatt“ könnte es sich um eine Gewalttat in einer Beziehung gehandelt haben. Ein Reporter, der am Einsatzort war, berichtete, auf die Frau sei mit einem scharfen Gegenstand eingestochen worden.

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