Die Kieferorthopäden am Meer: Fokus auf die Gesundheit

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Mit dem Kieferorthopäden verbinden viele Menschen nicht gerade die glücklichsten Stunden ihrer Jugend: Gerade feste Zahnspangen werden von Jugendlichen oft als lästig und unattraktiv empfunden – und das teils über mehrere Jahre in einer Zeit, in der die äußere Erscheinung einem so wichtig ist wie in kaum einem anderen Lebensabschnitt. Grund genug, sich Gedanken darüber zu machen, ob eine Behandlung bereits im Grundschulalter nicht vorzuziehen wäre. Laut dem Kieferorthopäden Dr. Andreas Köneke, der 2021 die Praxis in der Sauerstraße 13 / Ecke Kolm von Frau Dr. Eichhorn übernommen und komplett neu aufgebaut hat, gibt es hierfür gute Argumente:

„Fachlich macht eine Frühbehandlung sehr viel Sinn, denn ich kann in relativ kurzer Zeit einen Impuls setzen, der das Wachstum in die richtige Richtung leitet. Dann lässt man das Kind erstmal wieder wachsen und schaut, wo es hinwächst. Die Behandlungsdauer – und dadurch auch die Kosten – sind hier also im Schnitt viel geringer als bei einer späteren Behandlung im Jugend- oder gar Erwachsenenalter.“

Dr. Andreas Köneke

Kieferorthopäde in Eckernförde

So läge die durchschnittliche Behandlungsdauer bei Kindern etwa ein bis zwei Jahre unter der bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Im Gespräch mit dem Kieferorthopäden, der neben der Praxis in Eckernförde auch an den Standorten in Kiel, in Wyk auf Föhr und in Bad Schwartau tätig ist, wird klar, dass sein Fachgebiet für ihn viel mehr ist als die Korrektur von ästhetischen Problemen im Gebiss. Denn eine Zahnfehlstellung ist in vielen Fällen nur ein Symptom tiefer liegender Funktionsstörungen, für die es zahlreiche Ursachen gibt: „Funktionsstörungen wirken sich im Erwachsenenalter oft mehr aus als bei Kindern, denn Kinder können noch viel mit ihrer Muskulatur kompensieren. Bei Erwachsenen ist das nicht mehr so ohne weiteres möglich und wenn sie dann Schmerzen haben, kommen sie auch zu uns. Die meisten Funktionsstörungen äußern sich durch muskuläre Verspannungen.“ Störungen der Funktion des Kiefer-Gesichtsbereichs können auf Basis von Zähneknirschen und Zahn- und Kieferfehlstellungen entstehen oder begünstigt werden.

Neben der klassischen festen Zahnspange mit Metallbrackets, die viele Jugendliche und Erwachsene als unattraktiv empfinden und sich deswegen vor dem Gang zum Kieferorthopäden scheuen, gibt es inzwischen zahlreiche weniger auffällige Alternativen. So gibt es etwa die Möglichkeit, die Metallbrackets durch solche aus Keramik zu ersetzen, welches farblich dem Zahn sehr viel ähnlicher und dadurch weniger auffällig ist.

Außerdem kann auch mit einer innen angebrachten Zahnspange gearbeitet werden oder mit transparenten Invisalign-Schienen. Die Maße hierfür werden per Scanner genommen, sodass die Schienen sitzen wie angegossen. Gerade bei jüngeren Kindern kommen zudem fast ausschließlich lose Zahnspangen zum Einsatz, die nicht rund um die Uhr getragen werden müssen – und, zur Begeisterung der kleinen Patienten, mit verschiedensten Farben und Motiven ganz individuell gestaltet werden können.

Eine weitere Besonderheit des Angebots der Kieferorthopäden am Meer ist die sogenannte Myobrace-Therapie. Sie ist Teil einer auf Nachhaltigkeit ausgelegten Kieferorthopädie, die nicht nur Symptome korrigieren, sondern die Probleme bei der Wurzel packen will: „Kinder haben häufig Zahnfehlstellungen oder einen zu schmalen Oberkiefer aufgrund von muskulären Fehlfunktionen etwa der Lippen oder der Zunge. Wenn jemand zum Beispiel viel mit offenem Mund atmet, erhöht das das Risiko, dass sich der Oberkiefer zu schmal entwickelt, denn dann fehlt der Druck, den bei geschlossenem Mund die Zunge von innen auf die Zähne ausübt“, erklärt Dr. Köneke. Bei der Myobrace-Therapie können sich Betroffene eine App herunterladen, die angeleitete Übungen enthält, mit denen die entsprechenden Muskelpartien trainiert werden.

„Durch die ‚Verpackung‘ als App erhält die Therapie einen spielerischen Anstrich, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben, weil es den Kindern Spaß macht und sie so die Übungen auch wirklich durchführen. “

Dr. Andreas Köneke

Derzeit wird die Myobrace-Therapie zwar in Eckernförde nicht angeboten, aber interessierte Patienten werden gerne an den Praxisstandort in Kiel überwiesen.

Insgesamt zeigt sich Dr. Köneke nach einem Jahr in Eckernförde sehr zufrieden: „Wir haben ein tolles Team, und besonders der Standort schräg gegenüber vom Schulzentrum ist für uns und unsere meist jungen Patienten ideal. So können sie vor oder nach der Schule oder auch mal in der Pause einfach kurz vorbeikommen.“ Dr. Köneke und seine Kolleginnen Sandra Campo und Hanna Gosch freuen sich, Patienten jeden Alters in ihrer Praxis begrüßen zu dürfen – denn Kieferorthopädie ist kein reines Jugendthema!

Mehr Informationen:

Die Kieferorthopäden am Meer

Sauerstraße 13
24340 Eckernförde

Tel.: 0 43 51/ 8 80 50 50
E-Mail: [email protected]

Web: www.kieferorthopaede-eckernfoerde.de

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