„Sport verbindet Menschen überall. Es ist eine Sprache, die wir alle sprechen“, sagt Mariam Ibrahim. Das Projekt S4DA (Sport for Development in Africa) nutzt diese Sprache seit 2014, um die Gleichstellung der Geschlechter auf dem sportbegeisterten Kontinent Afrika zu fördern. Ibrahim war früher Mitglied der ägyptischen Fußballnationalmannschaft und arbeitet im S4DA-Team der GIZ GmbH, der deutschen Agentur für internationale Zusammenarbeit. Das von der GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführte Projekt verfolgt einen partnerschaftlichen Ansatz: „Wir bringen alle Beteiligten zusammen und machen einen Plan“, sagt Ibrahim.
An S4DA sind folgende Beteiligte beteiligt: das BMZ und die GIZ aus Deutschland, der African Union Sports Council als Vertreter Afrikas als Ganzes und auf nationaler Ebene in vielen Fällen die zuständigen Ministerien. Die wichtigsten Partnerländer des Programms sind Kamerun, Kenia, Senegal und die Region Sansibar in Tansania, aber auch Namibia beteiligt sich.
