Strommessgeräte bei der Stiftung Warentest

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Mit einem Strommessgerät können Sie Ihren Stromverbrauch und die Kosten senken. Die Stiftung Warentest hat klassische und smarte Modelle untersucht. Wir zeigen die Ergebnisse.

Das Wichtigste im Überblick


  • Strommessgeräte: So prüft die Stiftung Warentest

  • Der Testsieger: Smartes Strommessgerät von AVM
  • Zweitbeste smarte Steckdose: Strommesser von Voltcraft
  • Mit der genauesten Messung: Klassisches Strommessgerät von NZR
  • Preis-Leistungs-Tipp: Klassischer Strommesser von REV
  • Wissenswertes über Strommessgeräte

Strommessgeräte ermitteln den Verbrauch von Elektrogeräten und lassen Sie zu Hause Stromfresser identifizieren. So helfen Ihnen die Strommesser zu erkennen, wo Sie Energie sparen und Stromkosten senken können. Wichtig ist dabei eine hohe Messgenauigkeit der kleinen Geräte. Die Stiftung Warentest hat deshalb für die

“test”-Ausgabe 12/2022 erstmals klassische und smarte Energiemessgeräte untersucht. Das sind die Ergebnisse und Sieger des Strommessgeräte-Tests:

Strommessgeräte: So prüft die Stiftung Warentest

Erstmals untersucht die Stiftung Warentest Strommessgeräte. Insgesamt 15 Strommesser hat sie unter die Lupe genommen, darunter neun klassische Modelle und sechs smarte Steckdosen mit Strommessfunktion. Die Messgeräte kosten zwischen 9 und 200 Euro und stammen von Marken wie Brennenstuhl, AVM, Hama oder Voltcraft.

Für die Ermittlung der Gesamtnote achteten die Tester vor allem auf die Messgenauigkeit bei Stromverbrauch, Leistung und Spannung. Wichtig war ihnen zudem die Handhabung der Energiemessgeräte. Daneben spielten der Stromverbrauch und bei den smarten Steckdosen auch der Basisschutz persönlicher Daten eine Rolle für die Bewertung. Auch auf die Sicherheit der Geräte schaute die Stiftung Warentest.

Die Ergebnisse des Strommessgeräte-Tests im Überblick

Die Testergebnisse sind erfreulich, vor allem die klassischen Messgeräte können überzeugen: Sieben der neun untersuchten Modelle von NZR, REV, Bachmann, Brennenstuhl und Co. sind “gut”. Die zwei anderen immerhin “befriedigend”.

Ein “Sehr Gut (1,5)” erreicht allerdings nur der smarte Strommesser

Fritz!DECT 200 von AVM. Hinter dem Testsieger landen mit “guten” Noten zwei smarte Steckdosen von Voltcraft und eine von Eve. Ein Modell von Gigaset ist lediglich “ausreichend”, das Gerät von Hama fällt aufgrund geringer Messgenauigkeit mit “mangelhaft” komplett durch.

Unter den klassischen Energiemessgeräten schneiden Geräte von NZR und REV mit dem “test”-Qualitätsurteil “gut (1,7)” am besten ab. Der Energy-Monitor SEM 16+ USB von NZR bietet zudem die höchste Messgenauigkeit im Test, ist dafür aber auch das teuerste Gerät. Der Strommesser von REV ist dagegen ein echter Preis-Leistungs-Tipp.

Alle Ergebnisse des Strommessgeräte-Tests lesen Sie in der “test”-Ausgabe 12/2022.

Der Testsieger: Smartes Strommessgerät von AVM

Das Testergebnis: Mit dem “test”-Qualitätsurteil “sehr gut (1,5)” schneidet die smarte Steckdose von AVM im Strommessgeräte-Test am besten ab. Der Testsieger überzeugte die Prüfer mit seiner hohen Messgenauigkeit und erhielt in allen Testpunkten “gute” oder sogar “sehr gute” Teilnoten.

Produktdetails: Die smarte Steckdose Fritz!DECT 200 von AVM misst den Verbrauch von angeschlossenen Geräten und zeigt Details zu deren Leistung, entstehenden Stromkosten sowie zur CO2-Bilanz. Das Smarthome-Modell kann zudem automatisch zu bestimmten Zeiten die Stromzufuhr ein- und ausschalten. So kann Energie gespart werden.

Zum Betrieb ist eine Fritz!Box als Basisstation erforderlich. Die Konfiguration des Energiemessers erfolgt über den Router von AVM und ist einfach: Per Knopfdruck auf Router und Steckdose finden sich die Geräte automatisch. Die Bedienung funktioniert ebenfalls über das Internet, zum Beispiel mithilfe eines Smartphones.

Zweitbeste smarte Steckdose: Strommesser von Voltcraft

Das Testergebnis: Das Energiemessgerät der Conrad-Hausmarke Voltcraft landet mit der Gesamtnote “gut (1,9)” auf dem zweiten Rang unter den smarten Steckdosen. Es überzeugt ebenfalls mit einer “sehr guten” Messgenauigkeit, schneidet jedoch beim Basisschutz persönlicher Daten schlechter ab als der Testsieger von AVM.

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