Nach US-Inflationsschock: DAX beendet Handel im Minus — US-Handel endet rot — Tesla mit Klage konfrontiert — Ethereum-Merge vollzogen — Delivery Hero, Shell, Airbus, Vodafone im Fokus | Nachricht

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Der deutsche Aktienmarkt scheiterte am Donnerstag mit seinem Erholungsversuch.

Der DAX eröffnete die Sitzung marginal höher und wechselte im Anschluss mehrmals die Richtung. Letztlich musste er jedoch ein Minus von 0,55 Prozent auf 12.956,66 Punkte verkraften. Der TecDAX gab ebenfalls nach. Zuvor war er etwas fester in den Handel gegangen. Er büßte letztlich 0,93 Prozent auf 2.898,04 Stellen ein.

Der Schock über die US-Verbraucherpreise ließ am Donnerstag etwas nach, nachdem sich auch die US-Börsen am Vortag wieder fangen konnten. Laut Deutsche Presse-Agentur hieß es von der Schweizer Großbank Credit Suisse, dass die Abschwächung auf Herstellerebene am Vortag geholfen habe, die Gemüter wieder etwas zu beruhigen. Dennoch wachse die Überzeugung, dass die Fed ihren Zinskurs beibehält, auch wenn das Wachstum leidet. Die Erwartungen der Credit Suisse für den US-Leitzins seien nach den jüngsten Daten um 50 Basispunkte gestiegen. Die Experten rechnen damit, dass die US-Notenbank den Leitzins letztlich bis auf 4,50 Prozent anhebt.

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Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Donnerstag schwächer.

Der EURO STOXX 50 bewegte sich auf rotem Terrain, nachdem er nur mit einem marginalen Abschlag gestartet war. Sein Schlussstand: 3.541,79 Punkte (-0,72 Prozent).

Die Blicke der Anleger richteten sich bereits auf den Verfall der Futures und Optionen am Freitag. Auf der Agenda stand außerdem am Nachmittag eine Reihe Konjunkturdaten aus den USA. Diese sorgten jedoch für keine nennenswerten Akzente.

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An der Wall Street hielten sich Anleger am Donnerstag zurück.

Der Dow Jones schloss mit einem Abschlag von 0,56 Prozent bei 30.962,02 Punkten. Der NASDAQ Composite sackte daneben um 1,43 Prozent ab und ging mit einem Endstand von 11.552,36 Zählern in den Feierabend.

Vorbörslich wurde eine ganze Fülle an Konjunkturdaten veröffentlicht. So fiel die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 10. August niedriger als erwartet aus. Der New Yorker Konjunkturindex stieg im September unerwartet deutlich. Für den Philly-Fed-Index ging es im September hingegen deutlicher abwärts als erwartet. Daneben sanken die US-Importpreise im August um 1,0 Prozent. Der US-Einzelhandelsumsatz stieg im August dagegen unerwartet.

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Am Donnerstag zeigten sich Asiens Börsen uneinheitlich.

In Tokio notierte der Nikkei zum Handelsende 0,21 Prozent höher bei 27.875,91 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite dagegen 1,16 Prozent auf 3.199,92 Einheiten nach. Der Hang Seng in Hongkong gewann 0,44 Prozent auf 18.930,38 Zähler hinzu.

Nach dem Sinkflug zur Wochenmitte erholten sich die Kurse an den asiatischen Aktienmärkten teils wieder etwas. Während nach der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise, die höher ausgefallen waren als gedacht, die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass die Fed ihre aggressive Zinspolitik weiter fortführt oder sogar noch verschärft, hat Chinas Notenbank am Donnerstag ihren Leitzins unverändert gelassen. Derweil stiegen die Exporte in Japan im August deutlich, blieben aber dennoch hinter den Erwartungen zurück.

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