Die heißesten Motorroller-Neuheiten für 2023

0
10

2023 kommt eine Reihe Neuheiten im Roller-Segment auf den Markt – vom schnellen Elektro-Modell bis zum Verbrenner-Klassiker mit mehr Technik.

Das Segment der Roller boomt: Besonders während der Pandemiephase ab 2020 legte die Zahl der Zulassungen deutlich zu. In den Großstädten kommt noch das Roller-Sharing hinzu, das die motorisierten Zweiräder wieder populärer gemacht hat.

Der Trend geht zum E-Antrieb. Wer auf zwei Rädern emissionsfrei unterwegs sein will, trifft speziell im Roller-Bereich ab der nächsten Saison auf ein immer größeres Angebot. Nachdem zunächst die Kategorie der bis zu 45 km/h schnellen E-Roller in den vergangenen Jahren ordentlich gewachsen ist, finden sich nun unter den E-Neuheiten einige schnellere Einspurstromer. Parallel rüsten einige konventionell angetriebene Scooter weiter auf. In der 125er-Klasse kommen zudem einige einfache und günstige Modelle neu hinzu. Die spannendsten Modelle im Überblick:

Fantic Joy

Mit dem Joy bringt Fantic 2023 seinen ersten E-Scooter auf den Markt. (Quelle: Fantic)

Fantic steigt ins Elektro-Business mit dem Stadt-Scooter Joy ein. Den gibt es mit 3 kW/4 PS starkem E-Antrieb, der den Joy in der Einstiegsversion 45 und in der L3e-Ausführung bis 65 km/h beschleunigt. Zweimal 2,2 kWh Akkukapazität und damit bis zu 100 Kilometer Reichweite sollen möglich sein.

Govecs Flex 2.0

Den Flex können mittlerweile auch Privatkunden bei Govecs bestellen.
Den Flex können mittlerweile auch Privatkunden bei Govecs bestellen. (Quelle: Govecs)

Seinen 2021 zunächst Sharing-Diensten vorbehaltenen E-Roller Flex 2.0 bietet Govecs mittlerweile auch Privatkunden an. Der Stadtstromer der Klasse L1E (bis 45 km/h) wird von einem 2,3 kW/3 PS starken Nabenmotor im Hinterrad angetrieben. Unter der Sitzbank befindet sich das Akkufach für bis zu zwei Batterien für 57 bzw. 112 Kilometer Reichweite. Rund 4.000 Euro kostet der Flex mit einem Akku.

Honda EM1 e

Mit dem EM1e steigt Honda nächstes Jahr ins Elektro-Business ein.
Mit dem EM1e steigt Honda im nächsten Jahr ins Elektro-Business ein. (Quelle: EICMA)

Als erstes von mindestens zehn bis 2025 geplanten Elektro-Zweirädern bringt Honda im nächsten Jahr den E-Scooter EM1 e auf den Markt. Das Kleinkraftrad ist für den urbanen Einsatz gedacht. Der Energievorrat soll für 40 Kilometer Strecke reichen, der Akku ist herausnehmbar; er kann zu Hause wieder aufgeladen werden.

Horwin SK1

Mit dem SK1 hat Horwin sein Angebot um einen wahlweise 25 oder 45 km/h schnellen E-Scooter nach unten abgerundet.
Mit dem SK1 hat Horwin sein Angebot nach unten abgerundet. (Quelle: Horwin)

Mit dem SK1 hat Horwin sein Angebot um einen wahlweise 25 oder 45 km/h schnellen E-Scooter nach unten abgerundet. Bei letzterem mobilisiert der Hinterradnabenmotor bis zu 3 kW/4 PS. Es stehen zwei Akkuformate für 71 oder 96 Kilometer Reichweite zur Wahl. Der langsamere SK1 Light leistet 1,3 kW/1,8 PS, sein Aktionsradius wird mit 89 bzw. 116 Kilometer angegeben. Zur Ausstattung gehören LC-Display, LED-Leuchten und ein Keyless-Startsystem. Kostenpunkt: rund 3.000 Euro.

Italjet # e01 Electric

Mit dem # e01 Electric bringt Italjet in der zweiten Jahreshälfte 2023 seinen ersten E-Scooter auf den Markt.
Der E-Erstling von Italjet ist auffällig designt. (Quelle: Italjet)

Mit dem # e01 Electric bringt Italjet in der zweiten Jahreshälfte 2023 seinen ersten E-Roller auf den Markt. Der E-Motor mit 6 kW/8 PS Dauer- und 12 kW/16 PS Spitzenleistung sowie 340 Newtonmeter Drehmoment überträgt seine Kraft per Riemen ans Hinterrad. Dank der 4,9-kWh-Batterie sind urban bis zu 180 Kilometer, bei Überlandfahrten bis 90 Kilometer Reichweite drin.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein