
Champions League
Debakel im „Hexenkessel“: Deutliche Pleite für Frankfurt
Aktualisiert am 30.09.2025 – 22:58 UhrLesedauer: 2 Min.
An den spektakulären Champions-League-Auftakt konnte Eintracht Frankfurt nicht anschließen. Bei Atlético Madrid setzte es eine Abreibung.
Dabei hatte die Elf von Trainer Dino Toppmöller von Beginn an kaum eine Chance. Schon in der vierten Minute brachte Giacomo Raspadori Atlético in Führung. Robin Le Normand (33. Minute) und Antoine Griezmann (45.+1) erhöhten noch vor der Pause. Nach der Pause sah es kurz so aus, als könne Frankfurt nochmal Gegenwehr leisten. Nationalstürmer Jonathan Burkardt verkürzte in der 57. Minute auf 1:3, doch Giuliano Simeone (70.) und Julián Alvaraz per Elfmeter (82.) schafften klare Verhältnisse.
Nach der 5:1-Gala zum Start gegen Galatasaray Istanbul war die SGE als Tabellenführer in den 2. Spieltag gegangen, auch das 6:4 gegen Gladbach gab Selbstvertrauen. „Es wird ein krasser Gegner. Ein schwieriges Stadion mit einem ekligen Gegner“, prophezeite der zuletzt überragende Can Uzun: „Wir sind aber dafür gewappnet.“ Doch auch Atlético kam nach dem 5:2 aus dem Stadtderby gegen Real mit viel Rückenwind – und spielte gleich zu Beginn seine Klasse aus.
Beim ersten Angriff über die rechte Seite brach der Sohn von Atlético-Trainer Diego Simeone, Giuliano, durch. Dessen Flanke fälschte Arthur Theate vor die Füße von Raspadori ab, der aus vier Metern nur noch einschieben musste. Frankfurt versuchte sich unbeeindruckt zu zeigen. Bis auf einen Fernschuss von Farès Chaibi (6.) sprang dabei aber nichts Gefährliches heraus, viel mehr lud die SGE Atlético immer wieder zum gefürchteten Umschaltspiel ein.
Nahezu im Minutentakt brannte es im Eintracht-Sechzehner lichterloh, gleich mehrere riskante Rettungsaktionen in höchster Not mussten her. Dazu kamen Simeone (7.), Griezmann (13.) und Julián Alvarez (16., 17.) zu guten Abschlusschancen. Mit enormer Intensität beherrschten die wegen der Rotsperre von Simeone von Co-Trainer Nelson Vivas gecoachten Madrilenen das Spiel. Erst nach rund 20 Minuten stabilisierte sich Frankfurt defensiv, wusste mit dem Ballbesitzplus aber wenig anzufangen.
Stattdessen drückte auf der Gegenseite Le Normand eine Ecke am zweiten Pfosten über die Linie, und Griezmann traf nach toller Vorarbeit von Alvarez zum 200. Mal für Madrid. Nach dem Wechsel ließ Burkardt nach Zuspiel von Ansgar Knauff etwas Hoffnung aufkeimen, doch die „Rojiblancos“ waren spätestens mit dem 4:1 wieder komplett Herr der Lage und gestalteten das Spiel am Ende auch im Ergebnis deutlich.













