
Von Angela Symons mit AP
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Eisiger Regen und eisige Bedingungen haben zu weit verbreiteten Reiseunterbrechungen in ganz Mittel- und Osteuropa geführt und Flughäfen in der Tschechischen Republik, Österreich, der Slowakei und Ungarn gezwungen, Flüge zu verschieben.
Flüge von und nach Wien Der internationale Flughafen, einer der verkehrsreichsten Mitteleuropas, wurde am Dienstag vorübergehend geschlossen, da es weiterhin zu Verzögerungen kam. Der Prager Václav-Havel-Flughafen war gezwungen, Ankünfte einzuschränken, während der internationale Flughafen der Slowakei stundenlang geschlossen war.
Ungarns Verkehrsminister János Lázár schrieb in den sozialen Medien, dass „eisiger Regen und extreme Vereisungsbedingungen“ alle Abflüge und Ankünfte am internationalen Flughafen Ferenc Liszt in Budapest gestoppt hätten.
Der Flughafen um 13:00 Uhr wieder geöffnet, die Passagiere wurden jedoch vor weiteren Verspätungen und Annullierungen aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen gewarnt.
Flüge wurden umgeleitet und öffentliche Verkehrsmittel entgleist
Ankommende Flüge seien auf andere Flughäfen wie München, Frankfurt, Köln und Venedig umgeleitet worden, während es bei Abflügen zu Verspätungen gekommen sei, sagte Flughafensprecher Peter Kleemann gegenüber der Austria Presseagentur. Am späten Vormittag wurde der Betrieb wieder aufgenommen.
Der Kälteeinbruch hat auch zu Störungen im öffentlichen Nahverkehr geführt.
Nach starken Schneefällen in der vergangenen Woche war der Straßenbahnverkehr in Budapest aufgrund der Eisbildung unterbrochen, teilte die Verkehrsbehörde der Hauptstadt mit. Zahlreiche nationale und internationale Bahnverbindungen fielen aus oder verzögerten sich.
Österreichs staatlicher Eisenbahnbetreiber ÖBB sagte, dass im Norden und Osten, einschließlich Wien, mit Verzögerungen zu rechnen sei, und forderte Reisende auf, nicht dringende Reisen zu verschieben. Einige Züge sind immer noch eingeschränkt oder werden durch Busse ersetzt.
Schneefall und Eisregen führen zu Reiseverzögerungen
Die tschechischen Behörden sagten, dass einige Züge und Busse ausgefallen seien und Passagiere vom Hauptbahnhof der Hauptstadt mit stundenlangen Verspätungen rechnen müssten. Sie sagten auch, dass die Autobahn D8 nach Deutschland aufgrund eines Unfalls auf deutscher Seite gesperrt sei. In Teilen Ostdeutschlands waren die Straßen vereist.
In Rumänienwo es in der vergangenen Woche stark geschneit hatte, wurden in einigen Gebieten Temperaturen von bis zu -13 Grad Celsius vorhergesagt, was einige Schulen dazu zwang, den Unterricht online zu verlegen.
Der ungarische Wetterdienst sagte in einer Erklärung, dass im Osten mit erheblichen Schneefällen zu rechnen sei, während weiter im Westen mit Regen und Eisregen zu rechnen sei.
Passagieren wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt über die neuesten Updates zu informieren.



