Es geht um sein Foto

Fall Fabian: Mutter äußert eindringliche Bitte


Aktualisiert am 29.10.2025 – 11:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Der getötete Fabian aus Güstrow: Die Mutter will, dass sein Foto unverpixelt gezeigt wird.

Vor knapp drei Wochen wurde der achtjährige Fabian aus Güstrow getötet. Jetzt meldet sich seine Mutter zu Wort – mit einer eindringlichen Bitte.

Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern halten sich die Ermittler mit Details weiter zurück, eine Festnahme gibt es noch immer nicht. Doch jetzt hat sich Fabians Mutter zu Wort gemeldet – mit einem sehr persönlichen Wunsch.

Wie der „Nordkurier“ am Dienstag berichtete, bittet die Mutter die Medien ausdrücklich darum, das Foto von Fabian unverpixelt zu zeigen. Sie wolle, dass Fabian nicht in Vergessenheit gerate und in den Köpfen der Menschen bleibe. Das sei nicht möglich, wenn er „verstellt“ gezeigt werde. So habe sie es einem Reporter der Zeitung gesagt.

Als Fabian am 10. Oktober verschwand, veröffentlichten zahlreiche Medien das Foto des Achtjährigen auf Bitten der Polizei – unverpixelt. Nachdem der Junge dann Tage später tot in einem Tümpel bei Klein Upahl entdeckt wurde, baten die Ermittler darum, das Foto zu löschen. Dem widerspricht die Mutter nun ausdrücklich.

Der Fall hatte deutschlandweit Aufmerksamkeit erregt. Bei der Obduktion des Leichnams wurde Gewalteinwirkung festgestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass Fabian Opfer eines Tötungsdelikts wurde. Doch über eine heiße Spur bei der Suche nach dem möglichen Täter ist während der Ermittlungen bislang nichts bekannt geworden. Für t-online war die Staatsanwaltschaft Rostock am Mittwoch zunächst nicht zu erreichen.

Die Ermittler halten sich seit Tagen bedeckt, es soll nichts nach außen dringen. In einer Mitteilung Mitte des Monats hieß es, man bitte um „Verständnis, dass zu Details der Ermittlungen derzeitig keine Angaben gemacht werden können“. Grund sei der Umstand, dass die laufenden Ermittlungen „nicht durch vorschnelle Medienauskünfte behindert oder erschwert werden sollen“. Zudem baten die Behörden erneut darum, von Spekulationen zum Fall abzusehen.

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