
Mit Bier und Häppchen
„Espresso Monaco“: Sonderzug fährt aus Italien zur Wiesn
22.08.2025 – 11:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit Musik, Bier und Bayernhäppchen startet der „Espresso Monaco“ zur Wiesn – direkt ab Rom. Zwei Nächte, zwei Termine, ein Ziel: das Oktoberfest
Ein neuer Nachtzug der italienischen Staatsbahn bringt Feierlustige in diesem Jahr von Italien direkt nach München – pünktlich zur Wiesn und mit bayerischem Unterhaltungsprogramm schon an Bord. Wie das Unternehmen der italienischen Staatsbahn FS Treni Turistici Italiani mitteilt, fährt der sogenannte „Espresso Monaco“ (übersetzt: München-Express) an zwei Wochenenden im Herbst über Nacht von Rom nach München.
Abfahrt ab Rom ist jeweils am Freitagabend, 26. September sowie 3. Oktober. Die Ankunft in München erfolgt samstags gegen 14.30 Uhr – also rechtzeitig für einen ausgiebigen Wiesnbesuch. Wer zurück nach Italien will, kann den Zug sonntags nutzen. Die Rückfahrt startet jeweils um 14.30 Uhr, mit Ankunft in Rom am frühen Montagmorgen.
Für Reisende aus dem Norden Italiens bietet die Bahn zusätzliche Zustiegsmöglichkeiten: Unter anderem in Verona, Trient, Bozen, Brixen, Fortezza, Sterzing, Gossensaß und am Brenner können Fahrgäste zusteigen – ohne Umsteigen.
Die Fahrt über Nacht soll laut Veranstalter nicht nur komfortabel, sondern auch stimmungsvoll sein. An Bord wartet ein eigens gestalteter Speisewagen mit bayerischem Thema. Dort werde frisch gezapftes Bier ausgeschenkt, es gebe ein spezielles Oktoberfest-Menü und musikalische Unterhaltung. So wolle man die Reisenden schon während der Fahrt „in die richtige Stimmung“ bringen, wie es heißt.
Zur Wahl stehen unterschiedliche Komfortstufen: Neben klassischen Sitzwagen können Reisende Vierer-Abteile oder Schlafkabinen buchen – letztere auch als Einzel- oder Doppelkabinen mit Servicepersonal. Tickets für die einfache Strecke ab Rom kosten ab 99 Euro, Hin- und Rückfahrt zusammen einem begrenzten Sonderangebot ab 89 Euro.
Der Espresso Monaco ist Teil eines touristischen Bahnprojekts, das laut FS Treni Turistici Italiani darauf abzielt, Reisen zum Erlebnis zu machen – nicht erst am Zielort, sondern schon während der Fahrt. Zuvor hatte die „tz“ über die Verbindung berichtet.












